Dell-Übernahme: Vorstand sträubt sich noch

Dell-Übernahme: Vorstand sträubt sich noch

Die Übernahme des Computerherstellers durch Carl Icahn und Southeastern Asset Management zieht sich hin: Nun will der Dell-Vorstand genauere Informationen zum Offert haben.

Die Investoren Carl Icahn und Southeastern Asset Management stoßen mit ihren Plänen für den angeschlagenen US-Computerbauer Dell auf Zurückhaltung. Das zuständige Komitee im Dell-Vorstand forderte am Montag weitere Informationen, um das Offert von Ende voriger Woche besser bewerten zu können.

Offen seien Fragen zur Finanzierung, zum künftigen Dell-Management und zur Strategie des Konzerns. Auch zum Verhältnis der Investoren untereinander gebe es noch Klärungsbedarf.

21 Milliarden Dollar in bar

Icahn und Southeastern halten zusammen rund 13 Prozent der Dell-Anteile. Sie haben ein Angebot im Volumen von 21 Milliarden Dollar in bar vorgelegt und torpedieren damit den 24,4-Milliarden-Dollar schweren Vorschlag des Firmengründers Michael Dell mit dem Investor Silver Lake. Diese wollen das Unternehmen von der Börse nehmen und es dort ohne Druck des Kapitalmarkts sanieren.

Dell leidet wie viele Konkurrenten unter dem Trend weg von Laptops und herkömmlichen Computern hin zu Tablet-PCs und Smartphones. In diesen Bereichen dominieren Samsung und Apple. Viele Aktionäre haben die Pläne von Michael Dell von Anfang an skeptisch gesehen, weil die Firma aus ihrer Sicht zu billig bewertet wird.

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