Daimler trotzt mit seiner Nobelmarke Mercedes-Benz der Talfahrt in Europa

Daimler trotzt mit seiner Nobelmarke Mercedes-Benz der Talfahrt in Europa

Der Autobauer Daimler hat die Zulassungsblockade für einige Mercedes-Benz-Modelle im Juli locker weggesteckt und mit einem weltweiten Absatzsprung von 20 Prozent aufgetrumpft.

Vor allem die neue Mercedes-Benz E-Klasse sei bei den Kunden glänzend angekommen. Seit Jahresbeginn verbuchen die Schwaben damit ein Plus bei den Auslieferungen von 8,1 Prozent auf 811.227 Fahrzeuge.

Nach lange enttäuschenden Verkaufszahlen in China kam im Juli auch dort das Geschäft wieder in Gang: Die Marke mit dem Stern verkaufte auf dem größten Automarkt der Welt 18.530 Pkw, 31 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Auch der bis zuletzt anhaltenden Talfahrt auf dem europäischen Kontinent trotze Daimler mit seiner Nobelmarke Mercedes-Benz erneut: Die Auslieferungen kletterten im vergangenen Monat um 15,5 Prozent auf 54.096 Neuwagen. In Frankreich sanken die Verkaufszahlen von Mercedes-Benz dagegen zuletzt deutlich, da die Behörden im Streit um ein Klimaanlagen-Kühlmittel die Zulassungen mehrerer Modelle blockieren.

"Nach einem starken ersten Halbjahr haben wir im Juli nochmals deutlich an Fahrt aufgenommen", sagte Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt. Ziel bleibe, den Absatz von Mercedes-Benz in diesem Jahr auf mehr als 1,4 Millionen Fahrzeuge zu steigern und damit abermals einen Rekord zu verbuchen. Als Ladenhüter erwies sich im Juli erneut der Kleinwagen Smart, der sich nur 7679 mal verkaufte.

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