Chartanalyst: Euro wird bald steigen

Chartanalyst: Euro wird bald steigen

In den vergangenen Jahren ist die Kursentwicklung des Euro/Dollar in einem engen Preisband verlaufen. Das könnte sich nun, nach Einschätzung von Charttechniker Rethfeld, ändern. "Das Konsolidierungsmuster spricht für eine baldige Bewegung des Euro nach oben. Entscheidend ist die Marke von 1,40 Euro."

Der Dollar schwächelt im Verhältnis zum Euro bereits merklich. Der US-Dollar-Index notiert seit der beginnenden Schwächephase Mitte des Jahres 2013 nun bei einer Unterstützungslinie von 79. Geht es noch weiter bergab, dürfte aus charttechnischer Sicht ein deutlicher Kursverfall bevorstehen. Die Folge: Der Euro steigt. Damit steht das Euro/Dollar-Verhältnis vor einer wichtigen Preismarke auf die auch viele Experten und entsprechend den Trend verstärken.

Als Grund für den steigenden Euro sieht Rethfeld die hohen Mittelzuflüsse in europäische Peripherie-Bonds, da die Rendite dort nach wie vor höher sind als bei US-Bonds. Das wird sich nach Einschätzung von Rehtfeld auch nicht so rasch ändern. Addiert man nämlich noch den Wechselkursgewinn für Nicht-Euro-Anleger hinzu, bleiben europäische Anleihen aus Spanien, Portugal oder Italien attraktiv. Für Unternehmen, die außerhalb der Eurozone exportieren, sind das allerdings keine guten Nachrichten.

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