Cevian will mehr von ThyssenKrupp

Cevian will mehr von ThyssenKrupp

Die Schweden wollten ihr Paket bis Jahresende von derzeit 6,1 Prozent auf 10 Prozent erhöhen, berichtete das "manager magazin" am Donnerstag im Voraus. Mit ThyssenKrupp sei abgesprochen, dass die Krupp-Stiftung einen Sitz in dem Kontrollgremium abgeben könnte, hieß es unter Berufung auf Finanzkreise. Cevian verwies auf Nachfrage lediglich auf die bisherige Aussage, wonach eine Erhöhung des Anteils nicht ausgeschlossen sei.

Der Hedgefonds hatte Ende September zudem erklärt, die Frage nach einem Mandat im Aufsichtsrat stelle sich "zurzeit" nicht. ThyssenKrupp lehnte eine Stellungnahme ab.

Cevian hatte vor drei Wochen die Schwelle von fünf Prozent bei dem angeschlagenen Mischkonzern überschritten und anschließend den Anteil auf 6,1 Prozent erhöht. ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger hatte dies ausdrücklich begrüßt. Er bereitet derzeit eine Kapitalerhöhung vor, wie die Nachrichtenagentur Reuters von mehreren mit der Angelegenheit vertrauten Personen erfahren hatte.

Es gilt als unwahrscheinlich, dass die mächtige Krupp-Stiftung dabei mitziehen wird. Sie hält 25,3 Prozent der Anteile und hat das Recht auf die Entsendung von drei Vertretern in den Aufsichtsrat. Sollte ihr Anteil schwinden, könnte ihr Recht nur noch für zwei Mandate gelten.

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