Carl Icahn vermiest Michael Dell den Tag

Carl Icahn vermiest Michael Dell den Tag

Icahn habe sechs Prozent des Konzerns erworben und könne damit die geplante Übernahme durch den Firmengründer Michael Dell erschweren, berichtete der Sender CNBC am Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Der Groß-Investor verlange, dass Dell bis zu neun Milliarden Dollar Schulden aufnehme, um eine Sonderdividende an die Aktionäre zahlen zu können. Der Milliardär ist dafür bekannt, sich bei Unternehmen einzukaufen, um dann Strategiewechsel zu erzwingen. Icahn wollte sich nicht zu dem Bericht äußern.

Bereits der größte unabhängige Investor von Dell, Southeastern Asset Management, lehnt die von Firmengründer Michael Dell geplante milliardenschwere Übernahme des Computerkonzerns ab. Der in Memphis ansässige Fonds hält 8,5 Prozent an dem strauchelnden Dell-Konzern und bewertet das Buyout-Angebot in Höhe von 13,65 Dollar je Aktie als zu niedrig. Zusammen mit Microsoft und dem Finanzinvestor Silver Lake will der umtriebige Manager Dell die Kontrolle über den angeschlagenen Computerkonzern zurückgewinnen und im Rahmen eines 24,4 Milliarden Dollar schweren Geschäfts von der Börse nehmen. Dieser Schritt würde Dell die Möglichkeit geben, den einstigen Branchenprimus fern der Öffentlichkeit zu sanieren. Die Transaktion wäre der größte Private-Equity-Deal seit der Finanzkrise.

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