BP ist schuldig: 4,5-Milliarden-Dollar-Strafe

BP ist schuldig: 4,5-Milliarden-Dollar-Strafe

Der britische Ölkonzern BP bekennt sich bei den US-Behörden schuldig für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko 2010 und zahlt eine Strafe von 4,5 Milliarden Dollar. Das Unternehmen räume seine Schuld in einer ganzen Reihe von Vorwürfen in der Sache ein, teilte BP am Donnerstag mit.

Im April 2010 war die BP-Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko explodiert und hatte die schwerste Ölkatastrophe in der Geschichte der USA ausgelöst. Dabei starben elf Arbeiter. Fast 90 Tage floss unkontrolliert Öl ins Meer, weil BP das Leck nicht stopfen konnte. Die Ölpest hinterließ enorme Schäden in der Natur sowie für die Fischerei und den Tourismus.

Reuters hatte bereits zuvor erfahren, dass BP mit dem Eingeständnis und einer Strafzahlung den Streit mit den US-Behörden beenden will.

Die 4,5 Milliarden Dollar kommen hinzu zu den etwa acht Milliarden Dollar, zu deren Zahlung sich BP bereits in einem anderen Verfahren mit 125.000 von der Ölpest geschädigten Privatpersonen und Unternehmen verständigt hatte.

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