BNP Paribas: Gewinneinbruch – was sonst

BNP Paribas: Gewinneinbruch – was sonst

Die französische Großbank BNP Paribas hat im ersten Quartal deutlich weniger verdient als vor Jahresfrist. Der Nettogewinn brach um 45 Prozent auf 1,58 Milliarden Euro ein.

"Wir verbessern die Effizienz des Filialgeschäfts in Frankreich und gehen die Kostenbasis an", sagte Bank-Chef Jean-Laurent Bonnafe Reuters Insider-TV am Freitag. Im ersten Quartal verdiente das Kreditinstitut wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage auf dem Heimatmarkt und der Euro-Krise mit 1,58 Milliarden Euro 45 Prozent weniger als vor einem Jahr. Von Reuters befragte Experten hatten allerdings mit einem noch stärkeren Rückgang auf 1,53 Milliarden Euro gerechnet.

Auch andere europäische Banken wie die Deutsche Bank und die Schweizer UBS wollen angesichts der schwierigen Lage an den Finanzmärkten und der strengeren Regulierungs-Vorschriften ihre Kosten reduzieren und die Bilanzen stärken.

BNP Paribas will ab 2015 jährlich zwei Milliarden Euro einsparen. Nun würden Angestellten in Belgien und Italien Angebote gemacht, früher in Rente zu gehen, teilte das Institut mit, ohne nähere Angaben zu machen.

Die jüngste Zinssenkung der Europäischen Zentralbank bezeichnete Bonnafe als positiv. "Sie wird nicht die Antwort auf alle Fragen sein, aber sie wird die Wirtschaft unterstützten", sagte er. Die Notenbank hatte am Donnerstag den Leitzins für die Euro-Zone auf das Rekordtief von 0,5 Prozent gesenkt.

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