Blankfein casht ab –73 Prozent mehr Gehalt

Blankfein casht ab –73 Prozent mehr Gehalt

Die Aktionäre von Goldman Sachs Group haben den Vergütungsplan für ihre Führungsspitzen am Donnerstag gebilligt. Die Bezüge von Chef Lloyd C. Blankfein für 2012 fallen 73 Prozent höher aus als im Vorjahr.

Der 58-jährige Blankfein erhält für 2012 eine Vergütung von 21 Millionen Dollar und 5 Millionen Dollar als variable Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung. Vor einem Jahr hatte sich sein Gehalt noch auf 12 Millionen Dollar und die Anreizkomponente von 3 Millionen Dollar belaufen.

Die Aktien der in New York ansässigen US-Großbank sind 2012 um 41 Prozent gestiegen. Damit liegt der Kurs aber noch immer 24 Prozent unter dem Niveau von Ende 2010.

Die Proxy-Beratungsfirma Glass Lewis & Co. hatte Anfang des Monats gesagt, die Goldman-Aktionäre sollten den Gehaltsplan für das obere Management ablehnen. Die Vergütungen seien nicht ausreichend an die Unternehmensentwicklung gekoppelt, hieß es. Das Beratungsunternehmen ISS Proxy Advisory Services USA hatte den Plan hingegen befürwortet, weil die Managergehälter die stärkeren Ergebnisse der Bank reflektierten.

Die Anteilseigner lehnten bei der Hauptversammlung vier Anträge von Investoren ab. Darunter war der Vorschlag, eine Investmentbank anzuheuern, die Möglichkeiten prüfen sollte, auch durch Fusionen oder den Verkauf der Bank Wertsteigerungen für die Anteilseigner herbeizuführen. Nur 1,3 Prozent votierten dafür. Abgelehnt wurden überdies die Forderungen, die Bank müsse ihre Ausgaben für Lobbyarbeit offenlegen und einen Ausschuss für Menschenrechtsfragen gründen.

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