Bilanzierungseffekte belasten Natixis-Gewinn

Bilanzierungseffekte belasten Natixis-Gewinn

Unter dem Strich blieben der Investmentbank Natixis 248 Millionen Euro und damit knapp 30 Prozent weniger als noch im vergangenen Jahr. Grund war eine Neubewertung der eigenen Verbindlichkeiten, die den Gewinn im Berichtszeitraum um 20 Millionen Euro schmälerte.

Der selbe Effekt hatte im Vorjahr noch zu einem außerordentlichen Gewinnbeitrag von 91 Millionen Euro geführt. Damit übertraf Natixis die Erwartungen der Analysten leicht. Sie hatten einen Überschuss von 216 Millionen Euro und Einnahmen von 1,78 Milliarden Euro prognostiziert. Hier erreichte die Bank 1,79 Milliarden Euro, ein Plus von zwei Prozent.

Natixis kündigte an, am 14. November einen Geschäftsplan für die Jahre 2014 bis 2017 vorlegen zu wollen. Am Sonntag hatte das französische Blatt "Journal de Dimanche" berichtet, die Bank wolle 500 bis 700 Arbeitsplätze abbauen. Weltweit streichen Banken Stellen, weil die Aufsichtsbehörden härtere Auflagen durchsetzen und die Konjunktur im krisengebeutelten Europa schwach ist.

Frankreichs drittgrößte Bank, die Credit Agricole, hatte ebenfalls am Dienstag ihren Zwischenbericht vorgelegt. Sie profitierte von einem stärkeren Investmentbanking, der Gewinn kletterte auf 696 Millionen Euro nach zuvor 56 Millionen Euro.

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