Baxter verkauft Impfstoff-Sparte an Pfizer, 240 Österreicher betroffen

Der Pharmakonzern Baxter trennt sich vom Impfstoffgeschäft. Konkurrent Pfizer übernimmt. Auch 240 Mitarbeiter in Österreich sind betroffen.

Baxter verkauft Impfstoff-Sparte an Pfizer, 240 Österreicher betroffen

Die US-Pharmabranche lässt mit einem millionenschweren Deal aufhorchen, der auch Auswirkungen auf Österreich hat: Baxter (WKN 853815, ISIN US0718131099) verkauft sein Impfstoffgeschäft um 635 Millionen Dollar (473 Millionen Euro) an den Konkurrenten Pfizer (WKN 852009, ISIN US7170811035).

Bereits im Frühjahr wurde über die Pläne von Baxter berichtet, die Impfstoffsparte mit einem Umsatz von zuletzt 300 Millionen Dollar im Jahr 2014 zu verkaufen. Zusammen mit der Investmentbank Goldman Sachs suchte das Unternehmen nach Käufern für die Sparte, in der Baxter über 20 Arzneimittel - unter anderem Impfstoffe gegen Hirnhautentzündung und Grippe - erforscht und entwickelt.

Von der Übernahme sind auch 240 Mitarbeiter in Österreich betroffen. 80 Prozent des Baxter BioScience-Produktportfolios werden in Österreich mit insgesamt 4.400 Mitarbeitern hergestellt. 240 davon sollen nun zu Pfizer wechseln.