Bauer baggert rot, bestätigt aber die Prognose

Bauer baggert rot, bestätigt aber die Prognose

Der Spezialtiefbaukonzern Bauer hat zu Jahresbeginn einen überraschend großen Verlust eingefahren. Unterm Strich belief sich das Minus im ersten Quartal auf 9,6 Millionen Euro.

Im Jahr zuvor stand noch ein Verlust von 4,7 Millionen Euro zu Buche. Im Winterquartal sind rote Zahlen üblich in der Branche, weil in vielen Ländern die Arbeit auf Baustellen ruht, und deshalb weniger Maschinen geordert werden, die Bauer ebenfalls im Angebot hat. Zudem seien einige Großprojekte verzögert angelaufen, hieß es. Der Umsatz gab um 2,6 Prozent auf 331,2 Millionen Euro nach. Das operative Ergebnis (EBIT) brach um zwei Drittel auf 2,3 Millionen Euro ein. Der Auftragsbestand zog im Startquartal dagegen kräftig an.

Für das laufende Jahr bekräftigte Bauer seine Prognose: Der Umsatz soll 2013 über 1,5 Milliarden Euro klettern, das EBIT auf rund 85 Millionen und der Nettogewinn auf gut 30 Millionen Euro wachsen. In vielen Ländern müsse die Infrastruktur erneuert werden, was in den kommenden Jahren für gute Baukonjunktur sorgen werde, sagte Vorstandschef Thomas Bauer.

Im Maschinen-Segment profitiere der Konzern vom Ersatzbedarf und von der wachsenden Nachfrage nach Spezialgeräten, etwa für das Bohren unter Wasser oder in großer Tiefe sowie für die Bergung bei Unglücksfällen in Minen.

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