AT&T will DirecTV schlucken - für 50 Milliarden

AT&T will DirecTV schlucken - für 50 Milliarden

Der US-Telekomkonzern will mit Pay-TV-Anbieter DirecTV sein Produktportfolio erweitern und sich stärker auf das Internetbusiness fokussieren.

Dallas (Texas) Auf dem US-Kommunikationsmarkt scheint die nächste Megaübernahme anzustehen. Nach Informationen von Medien erwägt der Telekomkonzern AT&T ein 50 Milliarden Dollar (36 Mrd. Euro) schweres Angebot für den Satellitenfernsehanbieter DirecTV. Die Unternehmen befänden sich in Verhandlungen, schrieben das "Wall Street Journal" und die Finanznachrichten-Agentur Bloomberg am Montag.

Sie beriefen sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen. Eine offizielle Ankündigung soll laut einem Insider in den kommenden zwei Wochen erfolgen. Der Übernahmepreis von etwa 100 Dollar je Aktie stehe dabei noch nicht fest. AT&T und DirecTV lehnten eine Stellungnahme ab. Die DirecTV-Aktie stieg im nachbörslichen Handel um sechs Prozent. Hintergrund ist der Kampf um Zuschauer und technische Ressourcen im Internet-Zeitalter. Anfang des Monats hatte das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen von einem Übernahmeangebot in Höhe von 40 Milliarden Dollar berichtet. Die Preisschlacht auf dem hart umkämpften Mobilfunkmarkt zwingt AT&T, nach anderen Wachstumsmöglichkeiten zu suchen. AT&T und Verizon - die beiden führenden Mobilfunk-Anbieter in den USA - expandieren deswegen in Breitband- und Video-Bereiche.

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