Anleger kehren Pimco auch weiterhin den Rücken zu

Anleger kehren Pimco auch weiterhin den Rücken zu

Anleger zogen bei der Allianz-Tochter im vergangenen Monat weitere 7,4 Milliarden Dollar aus dessen US-Fonds Pimco ab, wie das Analysehaus Morningstar am Dienstag mitteilte.

Im Juni waren es noch 14,5 Milliarden gewesen, der höchste Abfluss bei Pimco seit Beginn der Aufzeichnungen vor 20 Jahren. Das Unternehmen verwaltet ein Vermögen von insgesamt etwa zwei Billionen Dollar und ist eine der wichtigsten Stützen im Allianz-Konzern und maßgeblicher Gewinnbringer.

Im ersten Quartal hatte sich das Investmenthaus, das weitgehend an der langen Leine agiert, noch über deutliche Mittelzuflüsse der Kundschaft gefreut. Die Anleger sind im Umfeld der niedrigen Zinsen auf der Jagd nach hoher Rendite.

Anfang August hatte die Allianz mitgeteilt, dass Pimco im zweiten Quartal nur noch 4,3 Milliarden Euro an frischem Geld von externen Anlegern zugeflossen waren. Im ersten Quartal hatten Investoren bei Pimco noch 40,4 Milliarden Euro neu angelegt.

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