American Airlines fliegt via Sparkurs in die Gewinnzone

American Airlines fliegt via Sparkurs in die Gewinnzone

Die insolvente Muttergesellschaft von American Airlines ist dank Sparmaßnahmen in die Gewinnzone geflogen.

Bei der Holdinggesellschaft AMR standen im abgelaufenen Quartal unter dem Strich 289 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Vor einem Jahr schlug noch ein Verlust von 238 Millionen Dollar zu Buche. American Airlines will mit dem Konkurrenten US Airways fusionieren und sich so aus dem Insolvenzverfahren befreien. Das Vorhaben stößt allerdings wegen kartellrechtlicher Bedenken auf Widerstand der US-Regierung, die höhere Ticketpreise befürchtet. Über den Fall soll von November an vor Gericht verhandelt werden. Sollte der Zusammenschluss gelingen, würde die größte Fluggesellschaft der Welt entstehen.

Im Insolvenzverfahren hat American Leasingverträge für seine Flugzeuge neu ausgehandelt, am Management gespart und Pensionsleistungen auf Eis gelegt. Dank neuer Tarifverträge kann sich das Unternehmen zudem im Wettbewerb besser behaupten. Berücksichtigt man Kosten für den Konzernumbau sowie Sonderposten nicht, stand im dritten Quartal ein Gewinn von 530 Millionen Dollar - die höchste Summe in der Firmengeschichte. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar. Bereits im zweiten Quartal konnte American dank seines Sparprogramms einen Gewinn verbuchen.

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