Alle wollen Scout24: Neben Axel Springer zeigen auch Apax, Providence und CVC Interesse

Alle wollen Scout24: Neben Axel Springer zeigen auch Apax, Providence und CVC Interesse

Neben dem Berliner Medienkonzern Axel Springer, der jüngst mit dem Verkauf mehrerer Zeitungen den Weg für die Offerte frei machte, haben die Finanzinvestoren Hellman & Friedman, Providence, CVC, EQT, KKR, sowie Silverlake Gebote für den Kauf der Internet-Anzeigengruppe Scout24 eingereicht, wie zwei mit der Transaktion vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten.

Die Scout-Gruppe, zu der die Anzeigenseiten Immoscout24, Autoscout24, TravelScout24 sowie Friendscout24 gehören, sei mit 1,5 Milliarden Euro bewertet worden. Die Frist sei am 31. Juli geendet. Die zweite Bieter-Runde, in der sich das Feld üblicherweise lichtet, soll Mitte bis Ende September anstehen. Um Scout 24 bemüht sich Springer den Kreisen zufolge zusammen mit dem US-Finanzinvestor General Atlantic. Für entsprechende Zwecke haben beide Firmen ein Joint-Venture gegründet.

Axel Springer sorgte jüngst mit dem Verkauf eines Großteils seines Printgeschäfts für Schlagzeilen. Für 920 Millionen Euro trennt sich das im MDax notierte Unternehmen von traditionsreichen Blättern wie dem "Hamburger Abendblatt" und der "Hörzu". Sie gehen an die Funke-Mediengruppe. Springer will den neuen Spielraum nutzen, um sein Geschäft noch stärker ins Internet zu verlagern, wo der Konzern bereits mit diversen Anzeigenportalen und Vermarktungsplattformen im In- und Ausland aktiv ist.

Springer gibt am Mittwoch Einblick ins abgelaufene Quartal. Die Telekom folgt am Donnerstag.

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