Alitalia-Überlebenskampf mit 200 Millionen Euro Finanzspritze verlängert

Alitalia-Überlebenskampf mit 200 Millionen Euro Finanzspritze verlängert

Der Überlebenskampf der maroden Fluglinie Alitalia geht weiter. Jetzt haben Die Banken der Fluglinie weitere 200 Millionen Euro zugeschossen. Damit können zumindest die im Jänner fälligen Gehälter gezahlt werden.

Die ums Überleben kämpfende Fluggesellschaft Alitalia erhält von den Banken eine lebenswichtige Geldspritze von 200 Mio. Euro. Damit ist die Zahlung der Gehälter im Jänner gesichert, berichtete die römische Tageszeitung „Il Messaggero“ am Montag. Konzernchef Gabriele Del Torchio arbeitet indes an der Umsetzung des Rettungsplans, der die Streichung von 1.900 Jobs vorsieht.

280 Pilotenstellen sollen wegrationalisiert werden. Beim Flug-und Bordpersonal werden 830 Arbeitsplätze wegfallen.

Im Dezember hatte die Gesellschaft in letzter Minute 300 Mio. Euro frisches Kapital eingesammelt, womit sie Analysten zufolge die nächsten sechs Monate weiterfliegen kann. Die Bank Austria-Mutter UniCredit ist im Zuge der Kapitalaufstockung zum drittstärksten Aktionär der Alitalia aufgerückt. Das Geldhaus, das sich mit 50 Mio. Euro an der Kapitalerhöhung zur Rettung der angeschlagenen Fluggesellschaft beteiligte, hält jetzt einen 12,99-prozentigen Anteil an der Airline.

Die Italiener hatten sich Hoffnung auf Rettung aus Abu Dhabi gemacht. Doch die Gespräche mit dem Air-Berlin-Großaktionär Etihad Airways über einen Einstieg stehen dem Alitalia-Chef zufolge noch ganz am Anfang. Etihad kauft sich seit einigen Jahren in Europa und anderen Kontinenten bei kapitalbedürftigen Airlines ein.

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