Albrecht Knauf will deutlich mehr von Klöckner & Co

Albrecht Knauf will deutlich mehr von Klöckner & Co

Der Baustoff-Unternehmer Albrecht Knauf will seine Beteiligung am Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) laut einem Zeitungsbericht nicht über 30 Prozent hinaus aufstocken.

Der mit der Essener Knauf Interfer selbst im Stahlhandel aktive Milliardär wolle seinen Anteil von zuletzt 7,8 Prozent zeitnah auf mindestens 25 Prozent erhöhen, berichtete das "Handelsblatt" am Donnerstag unter Berufung auf Branchenkreise. "Die Marke von 30 Prozent soll aber nicht überschritten werden", hieß es in dem Bericht. Denn Knauf wolle ein Übernahmeangebot vermeiden, das mit dem Erreichen dieser Schwelle fällig würde. Der Unternehmer hatte sein Engagement bei KlöCo als "strategisch" bezeichnet.

Knauf könnte Interfer laut "Handelsblatt" zufolge auch mit KlöCo fusionieren. Die börsennotierte KlöCo würde Interfer dabei voraussichtlich übernehmen. Analysten schätzten den Kaufpreis für Interfer auf einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag. Interfer ist deutlich kleiner als KlöCo, hat aber in Deutschland eine starke Stellung im Handel mit Stahl. Die KlöCo-Aktie hatte nach dem Bekanntwerden des Einstiegs von Knauf um mehr als zehn Prozent angezogen, das Unternehmen ist an der Börse nun 1,05 Milliarden Euro wert.

Knauf strebe als größter Aktionär auch mindestens einen Sitz im KlöCo-Aufsichtsrat an, hieß es in dem Bericht.

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