Aktien-Crash bei Novo Nordisk

Ein Rückschlag für die US-Zulassung der Insulin-Präparate Tresiba und Ryzodec hat am Montag einen Kurseinbruch bei Novo Nordisk ausgelöst.

Aktien-Crash bei Novo Nordisk

Die Aktien des Pharma-Konzerns brachen an der Börse Kopenhagen um bis zu 17,3 Prozent auf 885 Kronen ein. Dabei wechselten innerhalb der ersten Handelsstunde bereits rund drei Mal so viele Nordisk-Papiere den Besitzer wie an einem gesamten Durchschnittstag.

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte zuvor weitere Informationen zu möglichen Nebenwirkungen der Mittel angefordert. Dadurch könnte sich deren US-Zulassung Analysten zufolge um bis zu fünf Jahre verzögern. Novo Nordisk betonte, nach diesem Rückschlag werde es schwieriger, seine langfristigen Ergebnis-Ziele zu erreichen.

Unterdessen gewannen Sanofi an der Pariser Börse 4,6 Prozent auf 72,25 Euro. Ohne die Konkurrenz von Tresiba und Ryzodec könne das Sanofi-Präparat Lantus 2015 eine Jahresumsatz von acht Milliarden Euro erwirtschaften, sagten Börsianer. Bisher habe der Markt mit Einnahmen von nur sieben Milliarden Euro gerechnet.