Abercrombie & Fitch CEO bleibt trotz Verlusten an Bord

Abercrombie & Fitch CEO bleibt trotz Verlusten an Bord

Abercrombie & Fitch ist in der Krise. Der Umsatz ist seit zwei Jahren rückläufig, im letzten Quartal wurde ein Verlust von 15,6 Millionen Euro eingefahren. Der Vertrag von Firmenchef Mike Jeffries wurde dennoch verlängert.

Laute Musik, ein starker Parfumduft, freizügige Models und spärliche Beleuchtung - damit wurde die US-Modekette Abercrombie & Fitch bekannt. In den letzten Jahren ist der Hype um die Modekette, zu der auch die Marke Hollister gehört, aber deutlich abgeflaut. Zuletzt war der Umsatz sieben Quartale in Folge zurückgegangen. Im dritten Quartal fiel ein Nettoverlust von 15,6 Millionen Dollar an.

Die strauchelnde Teenager-Modekette hält aber trotz des Widerstandes von Aktionären an ihrem umstrittenen Firmenchef Mike Jeffries fest. Sein im Februar auslaufender Vertrag werde um ein Jahr verlängert, teilte der US-Konzern am Montag mit. Das Gehalt sei stärker an den Firmenerfolg gebunden worden. Ein Großaktionär hatte noch Anfang Dezember die Entlassung Jeffries oder einen Verkauf des Konzerns gefordert. Kritik gibt es vor allem an der Strategie, sich auf Einsparungen und Marketing statt auf neue Kollektionen und Design zu konzentrieren.

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