BAWAG auf Erfolgskurs, Gewinn steigt um 70 Prozent

BAWAG auf Erfolgskurs, Gewinn steigt um 70 Prozent

BAWAG CEO Byron Haynes

BAWAG CEO Byron Haynes kann mit der Entwicklung der Geschäfte seiner Bank mehr als zufrieden sein. Die Geschäfte laufen in allen Bereichen gut und dem Institut ist nach neun Monaten ein Gewinn von 264 Millionen Euro übrig geblieben - um 69 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch von einer Kreditklemme ist weit und breit keine Spur. Das Geschäft mit Neukrediten mit österreichischen Firmenkunden legte um 34 Prozent zu.

BAWAG P.S.K. CEO Byron Hayes kann mit der Geschäftsentwicklung seiner Bank vollauf zufrieden sein. Die heute veröffentlichten Geschäftsergebnisse der ersten neun Monate des Jahres 2014 zeigen, dass die Bank ihren Nettogewinn auf 264 Millionen Euro steigern konnte - ein Plus von 69 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für Haynes ein Zeichen, dass die Neuausrichtung der Bank in den letzten Jahren endgültig geglückt, die Bank für den wettbewerbsintensiven europäischen Bankenmarkt richtig positioniert ist und auch in Zukunft wieder starke Ergebnisse erzielen kann.

„Zum Ende des dritten Quartals verzeichnen wir in allen unseren Geschäftsbereichen weiterhin eine dynamische Entwicklung. Die Bank ist gut positioniert und erzielt Quartal für Quartal starke Ergebnisse. Diese starken Ergebnisse zeigen erneut, dass die BAWAG P.S.K. gut positioniert ist, um sich inerfolgreich zu behaupten“, sagte Haynes. „Wir sind auf unsere Ergebnisse und Leistungen stolz. Wir gehen davon aus, dass dieser positive Trend bis Jahresende 2014 anhält und sich auch 2015 fortsetzen wird.“

Stresstest machte der BAWAG keinen Stress

Die Bank begründet den Anstieg mit der Vertriebsstärke im Kerngeschäft. Der Return on Equity (auf Jahresbasis) verbesserte sich auf 15,9 Prozent, die Nettozinsmarge auf 1,89 Prozent. Gleichzeitig verminderten sich die operativen Aufwendungen um 20 Prozent und die Risikokosten um 26 Prozent. Der Stresstest der Europäischen Zentralbank habe der BAWAG daher auch keinen Stress gemacht: Die Kernkapitalquote (CET1) betrug für das Baseline Scenario 11,9 Prozent und für das Adverse Scenario 8,5 Prozent und liegen somit zumindest 50 Prozent über den EZB-Mindestquoten.

Das Retail Banking und Small Business Segment war einer der treibenden Faktoren für die starken Ergebnisse der Bank. Die operativen Kernerträge erhöhten sich um 14 Prozent, was aus einem um 16 Prozent besseren Nettozinsertrag und aus einem um 10 Prozent höheren Provisionsüberschuss resultiert. Bei der Direktbank-Tochter easybank kann sich die BAWAG zudem nach neun Monaten über 35.000 neue Kunden freuen.

Eine Kreditklemme gibt es zumindest bei der BAWAG nicht. Im Segment Corporate Lending and Investments nahm das Neukreditgeschäft mit den österreichischen Firmenkunden um 34 Prozent zu. Das Neugeschäft mit internationalen Firmenkunden betrug 2,7 Mrd. EUR und stellte eine Mischung aus Käufen von Investment Grade Anleihen in Kombination mit einer weiteren Diversifikation der Portfolien dar. Niedrige Risikokosten von 21 Mio. EUR und eine NPL Ratio von 1,87% für die ersten neun Monate 2014 spiegeln den erfolgreichen Risikoabbau in den vorangegangenen Berichtsperioden wider.

Das Segment Treasury Services and Markets erzielte eine Steigerung des Nettozinsertrages um 3% und der operativen Erträge um 24% sowie auf Grund erhöhter operativer Effizienz eine Senkung der operativen Aufwendungen um 41%. Selektive Neuinvestitionen und strategische Verkäufe unterstützten die starke Ertragslage des Segments. Das gesamte Investmentportfolio belief sich auf 5,8 Mrd. EUR mit einer durchschnittlichen Duration von 3,8 Jahren. Das Portfolio enthielt ausschließlich Investment Grade Wertpapiere, wobei 85% in der Ratingkategorie A oder höher eingestuft waren. Das Portfolio ist geographisch relativ breit diversifiziert und hat kein direktes Wertpapier-Exposure in Russland, Mitgliedsstaaten der GUS, Ungarn oder Südosteuropa.

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