Vor dem Riesen-IPO: Alibaba öffnet die Tür nach Indien

Vor dem Riesen-IPO: Alibaba öffnet die Tür nach Indien

Jack Ma, CEO von Alibaba, durchlebt ein turbulentes Jahr.

Angeblich plant Alibaba nicht nur den größten IPO aller Zeiten, sondern auch den Einstieg beim indischen Online-Händler Snapdeal - damit könnte CEO Jack Ma von der wachsenden indischen Mittelschicht profitieren.

Der chinesische Online-Händler Alibaba schießt aus allen Rohren: Während gerade in den USA die Werbetrommel für den größten Börsengang aller Zeiten rührt, geht man im indischen Wachstumsmarkt auf Einkaufstour - das besagt zumindest ein Bericht der indischen Wirtschaftszeitung "Economic Times" mit Berufung auf Insider: Demnach planen die Chinesen einen Einstieg beim indischen Online-Händler Snapdeal - entgegen anderslautender westlicher Medienberichte sind die beiden Unternehmen keine direkten Konkurrenten; vielmehr ist es so, dass Alibaba bisher den B2B-Markt Indiens von China aus bediente, während Snapdeal mehr mit Amazon.com oder dem indischen Marktführer Flipkart vergleichbar ist: All diese Unternehmen richten sich nicht an Geschäftskunden, sondern an den Endkonsumenten. Mit dem Einstieg beim indischen Unternehmen könnte sich Alibaba ein Teil dieses Kuchens sichern, der durch die wachsende Mittelschicht und Durchdringung des Wachstumsmarktes mit Breitband-Internet immer attraktiver wird.

Nach Amazon, Flipkart und Snapdeal wäre Alibaba zwar spät dran mit einem Einstieg in den Markt, kann aber dafür mit Größe punkten: Mit einer geschätzten Marktkapitalisierung von 165 Milliarden Dollar ist Alibaba das drittgrößte Internetunternehmen der Welt, nach Google (390,5 Milliarden Dollar) und Facebook (193,9 Milliarden Dollar) - und somit mehr wert als Amazon (149,6 Milliarden Dollar) und Ebay (63,3 Milliarden Dollar) zusammen.

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