S&P attestiert Griechenland "teilweisen Zahlungsausfall"

S&P attestiert Griechenland "teilweisen Zahlungsausfall"

Grund sei das Vorhaben Athens, Anleihen von Privatinvestoren deutlich unter Nennwert zurückzukaufen, teilte Standard & Poor's mit. Zugleich schloss die Agentur nicht aus, das langfristige Rating für die Kreditwürdigkeit Griechenlands wieder auf das Ramschniveau "CCC" heraufzustufen, sobald Athen das Rückkaufprogramm abgeschlossen habe.

Griechenland hatte am Montag sein Programm zum Rückkauf von Staatsanleihen aus den Händen privater Gläubiger gestartet. Für den Anleihenrückkauf will Athen bis zu zehn Milliarden Euro ausgeben, umso seinen Schuldenberg abzubauen. Für S&P kommt das einer Umschuldung gleich, die auf einen Zahlungsausfall hinauslaufe.

Vom Erfolg des Rückkaufprogramms hängt ab, ob die Gläubiger-Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) weitere Milliardenkredite an Griechenland auszahlt. Athen wartet seit Monaten auf die Überweisung von knapp 44 Milliarden Euro, um einer Staatspleite zu entgehen.

S&P hatte Griechenland bereits im Februar auf "teilweisen Zahlungsausfall" zurück- und dann im Mai auf "CCC" heraufgestuft. Im August hatte die Agentur dem hochverschuldeten Land allerdings einen "negativen" Ausblick bescheinigt.

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