Irland will 2013 wieder auf eigenen Beinen stehen

Irland will 2013 wieder auf eigenen Beinen stehen

Irland will ab dem kommenden Jahr wieder regelmäßig den Kapitalmarkt anzapfen und so das Auslaufen der internationalen Hilfen vorbereiten.

So wie die meisten anderen europäischen Länder könne hoffentlich auch Irland 2013 auf monatlicher Basis Staatsanleihen ausgeben, sagte der Chef der nationalen Schuldenagentur, John Corrigan, am Donnerstag vor einem Parlamentsausschuss in Dublin. Die Schieflage der heimischen Finanzbranche hatte Irland vor rund zwei Jahren als erstes Land unter den Euro-Rettungsschirm gezwungen. Mit Blick auf das Auslaufen der Hilfen im Dezember 2013 hat sich die Regierung zwar seit Sommer eingeschränkt an den Kapitalmarkt zurück gewagt, aber noch nicht wieder regelmäßig Anleihen ausgegeben.

Corrigan sagte, er plane zudem in Kürze einen Bondverkauf über ein Banken-Konsortium. Vor allem kleinere Euro-Staaten nutzen diese Möglichkeit, um einen größeren Kreis von Investoren anzusprechen. Üblicherweise werden Anleihen über die Schuldenagentur des jeweiligen Landes versteigert.

Corrigan bekräftigte die Einschätzung der Regierung, wonach Irland kein zweites Rettungspaket benötige. Daran gibt es in der Finanzbranche allerdings Zweifel: Die Ratingagentur Moody's geht davon aus, dass Irland wahrscheinlich nicht ohne zusätzliche Hilfen seiner internationalen Geldgeber auskommt.

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