Hellas-Schuldenschnitt kostet Deutschland acht Milliarden

Hellas-Schuldenschnitt kostet Deutschland acht Milliarden

Bei einem neuen Schuldenschnitt in Griechenland wären nach Einschätzung des SPD-Haushaltsexperten Carsten Schneider mindestens acht Milliarden Euro an deutschen Steuergeldern verloren.

"Wenn wie beim ersten Schuldenschnitt in Griechenland 50 Prozent verloren gingen, müsste der deutsche Steuerzahler mit rund acht Milliarden Euro haften", sagte Schneider der "Bild"-Zeitung vom Samstag. Dafür trage dann Bundeskanzlerin Angela Merkel die Verantwortung. Sie habe die Beteiligung der Banken vor dem ersten Kredit im Jahr 2010 verhindert. Die SPD habe dies schon damals zur Bedingung gemacht und dem Kredit deshalb nicht zugestimmt.

Die griechische Regierung verhandelt derzeit mit Vertretern der Troika aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) darüber, wie durch konkrete Maßnahmen eine Einsparsumme von 11,5 Milliarden Euro aufgebracht werden kann. Ein Erfolg bei diesen Gesprächen ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Griechenland weitere 31,5 Milliarden Euro an dringend benötigten Hilfskrediten erhält. Wann der Abschlussbericht der Troika vorliegen wird, war unklar.

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