EZB-Mitglied Asmussen gibt sich punkto Zinssenkung skeptisch

EZB-Mitglied Asmussen gibt sich punkto Zinssenkung skeptisch

Nachdem die Währungshüter des Euro vergangenen Donnerstag den Leitzins auf das Rekordtief von 0,5 Prozent gesenkt hatten, aüßert jetzt EZB Direktionsmitglied Jörg Asmussen Bedenken.

Zwar sind die Euro-Zentralbanker jederzeit dazu bereit, die Leitzinsen bei Bedarf erneut zu senken, allerdings müssen sie dabei gleichzeitig auch sehr vorsichtig agieren. Das hat Jörg Asmussen, Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), am Dienstagabend bei einer Veranstaltung in Schwäbisch Gmünd erklärt.

Die EZB hatte den Leitzins vergangenen Donnerstag um 25 Basispunkte von zuvor 0,75 Prozent auf das Rekordtief von 0,5 Prozent gesenkt. Hintergrund dafür: Der 17 Länder umfassende Euroraum tut sich schwer, die Rezession hinter sich zu lassen.

Zudem hatten die Währungshüter deutlich gemacht, dass sie zum erneuten Eingreifen bereit seien, falls erneut schlechte Konjunkturdaten dies notwendig machen würden. Gleichzeitig jedoch müsse die EZB aber auch vorsichtig sein. Denn wenn sie die Leitzinsen zu lange zu niedrig halte, dann könne dies reale Kosten haben.

EZB-Chef Mario Draghi hatte erklärt, dass es für die Entscheidung einen starken Konsens gegeben habe. Das bedeutet: Nicht alle 23 Mitglieder des EZB-Rates waren mit der Zinssenkung einverstanden. Asmussen bestätigt am Dienstag die Konsens- Aussage.

Am Montag dieser Woche hatte Draghi bei einer Rede in Rom bestätigt, dass die Entscheidungsträger der EZB dazu bereit seien, die Leitzinsen erneut zu senken - sollte sich dies als erforderlich erweisen.

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