Egger will sich mittels Anleihe 100 Millionen Euro holen

Egger will sich mittels Anleihe 100 Millionen Euro holen

Der Tiroler Holzwerkstoffhersteller Egger holt sich Geld vom Kapitalmarkt und legt auch heuer eine Unternehmensanleihe auf.

Die Emission mit geplantem 4,50 Prozent Kupon hat ein Volumen von 100 Millionen Euro, das aufgestockt werden kann, und eine Laufzeit von sieben Jahren. Der endgültige Zinssatz, der Kurs und das Volumen werden erst unmittelbar vor Zeichnungsfrist festgelegt und veröffentlicht, teilte Egger heute Dienstag in einer Aussendung mit.

Lead Manager der Transaktion sind die BAWAG P.S.K. sowie die UniCredit Bank Austria. Durch die Stückelung von 500 Euro will Egger auch Privatanleger ansprechen. Die Zeichnungsfrist läuft vom 24. bis 28. September 2012, aufgelegt wird die Anleihe in Österreich und Deutschland.

Die Mittel aus der Anleihe sollen "für allgemeine Gesellschaftszwecke", für die Tilgung und Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten wie insbesondere der Anleihe 2005-2012 sowie zur Finanzierung von Investitionen und Akquisitionen verwendet werden.

Die Egger Gruppe mit Sitz in St. Johann in Tirol zählt zu den großen europäischen Holzverarbeitern. Das Unternehmen produziert mit 17 Werken ausschließlich in Europa (inklusive Russland und der Türkei) und hat im Geschäftsjahr 2011/12 weltweit 1,96 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftet. Der Nettogewinn lag bei 49 Mio. Euro.

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