DIW-Chef: "Keine Frage, die Schulden von Griechenland sind noch nicht nachhaltig"

DIW-Chef: "Keine Frage, die Schulden von Griechenland sind noch nicht nachhaltig"

"Die Frage wird nach der Bundestagswahl wieder aufkommen", sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher vor dem Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten (ICFW). Es sei unrealistisch, dass Griechenland in ein bis zwei Jahren wieder Zugang zum Markt haben werde, betonte der Ökonom.

"Es ist keine Frage, dass Griechenlands Schulden noch nicht nachhaltig sind." Es laufe aber eher auf eine Umschuldung als einen Schuldenschnitt hinaus. Dieser könnte Deutschland mit "einem zweistelligen Milliardenbetrag" über die nächsten Jahre belasten, sagte Fratzscher, der vor seinem Wechsel an die Spitze des DIW Forschungsdirektor der EZB war.

Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte jüngst erklärt, die Euro-Länder sollten sich auf weitere Hilfen zum Abbau des riesigen Schuldenbergs in Griechenland einstellen. Der IWF vermeidet in seinem Länderbericht bewusst den Begriff "Schuldenschnitt", nachdem Griechenland bereits ein Großteil seiner Schulden erlassen worden ist. Viel Raum für anderweitige Maßnahmen - günstigere Konditionen und Laufzeitverlängerungen bei Krediten etwa - gibt es nach den schon umfangreichen Hilfspaketen der Vergangenheit nach Auffassung der meisten Experten allerdings nicht mehr. Die Bundesregierung bekräftigte jüngst ihr Nein zu einem zweiten Schuldenschnitt.

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