Der seltsame Anleihe-Deal des Rene Benko

Die Signa Prime Capital Market GmbH des Immobilieninvestors Rene Benko musste ihre kürzlich begebene 150-Mio.-Euro-Anleihe zum Großteil selbst übernehmen, berichtet der "Standard".

Der seltsame Anleihe-Deal des Rene Benko

Insgesamt 90 Mio. Euro habe Signa gezeichnet - je 30 Mio. Euro hätten die Vienna Insurance Group (VIG) und die UNIQA gezeichnet, von dort gibt es aber keinen Kommentar zu Einzelinvestments.

Per E-Mail hat die Signa dem Bericht zufolge zu dem 10-jährigen Bond mit 4,5 Prozent Verzinsung mitteilen lassen, "ein Teil" werde von der Signa-Gruppe "für Zwecke einer späteren Vermarktung gehalten". Den Bond selbst zwischenzufinanzieren sei aber ungewöhnlich, hieß es dazu laut Zeitung aus der Branche. In der Regel würden die Banken jene Teile, die nicht voll platziert werden können, übernehmen und sie zu einem späteren Zeitpunkt mit Aufschlägen in kleineren Stückelungen weiterverkaufen.

Lead Manager dieses bisher ersten Corporate Bond von Signa war die Raiffeisen Bank International (RBI), die Stückelung betrug 200.000 Euro.