Frankreichs Organisatoren zufrieden mit EM-Ablauf

Fanmeile am Eiffelturm zählte 1,2 Mio. Besucher

Fanmeile am Eiffelturm zählte 1,2 Mio. Besucher

Der Chef des französischen Fußballverbands (FFF), Noel Le Graet, zog ein positives Fazit über die Organisation der Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land. "Die Organisation war perfekt", sagte der FFF-Vorsitzende. Insgesamt habe es nur "sehr, sehr wenige" Zwischenfälle gegeben, sagte er unter Verweis auf die Hooligan-Ausschreitungen zu Beginn des Turniers.

Mehr als vier Millionen Menschen hätten die Fanmeilen in den französischen EM-Städten besucht, davon 1,2 Millionen alleine in jener auf dem Marsfeld am Eiffelturm. Wegen der Terrorgefahr hatte es im Vorfeld Diskussionen über die Sicherheit dieser Spielübertragungen unter freiem Himmel gegeben.

Von den rund 16 Millionen Euro Kosten für die Fanzone in der französischen Hauptstadt seien etwa 5 Millionen in die Sicherheit geflossen, berichtete der für Sport und Tourismus zuständige Vizebürgermeister Jean-François Martins am Dienstag in Paris. Die zuletzt nach den Terroranschlägen von Rückgängen bei den Besucherzahlen betroffene französische Hauptstadt konnte während der EURO auch mehr Besucher anlocken. Martins berichtete von einem Plus von fünf Prozent im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die Pariser Verwaltung wertet den Erfolg auch als Schub für die Bewerbung der Stadt um die Olympischen Sommerspiele 2024. Ob das Sportfest nach 1900 und 1924 zum drittel Mal nach Paris vergeben wird, will das Internationale Olympische Komitee (IOC) am 13. September 2017 entscheiden. Mitbewerber sind Rom, Budapest und Los Angeles.

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