Deutsche Überheblichkeit kann Italien laut Zoff helfen

Auch die Fans der Deutschen sind überzeugend

Auch die Fans der Deutschen sind überzeugend

Der frühere italienische Nationaltrainer Dino Zoff hält die deutsche Einstellung vor dem EM-Viertelfinale gegen Italien am Samstag (21.00 Uhr) in Bordeaux für entscheidend. "Deutschland hat diese Prise Überheblichkeit, die es uns auf dem Platz einfacher machen kann", sagte der Weltmeister von 1982 und Europameister von 1968 der "Gazzetta dello Sport" (Freitag).

Deutsche Teams würden oft mit der Überzeugung auf den Platz gehen, das Spiel schon gewonnen zu haben, urteilte er. "Wenn es psychologisch und taktisch so läuft, wird es interessant für uns." Zoff, der von 1998 bis 2000 die Nationalelf trainiert hatte, ist der einzige Italiener, der als Spieler Welt- und Europameister geworden ist. "Ich hoffe, dass Gigi mich einholt, indem er diese EM gewinnt", sagte der frühere Weltklasse-Tormann mit Blick auf seinen Nachfolger Gianluigi Buffon.

Gespannt wird die Partie auch Luca Toni verfolgen. Der ehemalige italienische Teamstürmer hat während seiner mit Saisonende beendeten aktiven Zeit, auch in Deutschland bei Bayern München gespielt. "Wenn wir ein frühes Gegentor vermeiden, wird es die Partie, die wir uns erhoffen. Ich erwarte ein großartiges Spiel", sagte der 39-Jährige dem "Corriere dello Sport" (Freitag).

Deutschland hält er für den Favoriten. "Immer wenn Deutschland auf Italien getroffen ist, waren sie Favorit, und sie haben es trotzdem nicht geschafft", sagte der Ex-Juventus-Kicker. "Daran erinnern sie sich jetzt, und wenn sie noch einmal verlieren würden, wäre es ein Trauma für sie."

Fanmeile am Eiffelturm zählte 1,2 Mio. Besucher

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