Walter Rothensteiner im Karrieregespräch mit Schülern der HAK Ungargasse

Bankendirektor Walter Rothensteiner trifft im Schulzentrum Ungargasse in Wien auf junge, neugierige Handelsakademiker.

"Vergessen Sie jede Karriereplanungen und schauen Sie einfach, dass Sie in der Nähe von Fenstern und Türen stehen – denn mit ein bisschen Glück, wird sich die eine oder andere öffnen", überrascht der erfolgreiche Bankenchef Walter Rothensteiner das junge Auditorium in der Handelsakademie SZU Ungargasse in Wien. Gleichzeitig schränkt er aber ein, dass eine "gewisse Grobplanung" natürlich schon hilfreich sei.

Nahe den richtigen Türen
Auf seinen eigenen Karriereweg bezogen resümiert er, dass er das Glück hatte bei den richtigen Türen zu stehen und auch gute Chefs zu haben, von denen er viel lernen konnte. Ein wichtiges Thema, das gleich zu seinem Chefalltag überleitet. "Mein Arbeitstag ist eigentlich recht unspektakulär", antwortet Rothensteiner auf die Frage einer neugierigen Schülerin mit einem Schmunzeln auf den Lippen. "Das wichtigste für mich ist, eine gute Sekretärin zu haben, die mich einfach nichts vergessen lässt", gibt sich der Bankenchef bescheiden. Im Angesicht der jungen Schüler, die mit Handy und Internet aufgewachsen sind, sinniert er über die Zeiten, "als man noch ohne Handys und Blackberrys gelebt habe". Gleichzeitig ärgert er sich über die teilweise sehr unnötige E-Mail-Korrespondenz, die ihn nur aufhalte und drei Viertel der E-Mails genau genommen ungelesen gelöscht gehörten. Bis auf diesen virtuellen Wermutstropfen, bereitet Rothensteiner seine Arbeit jedoch viel Freude, vor allem in wirtschaftlich turbulenten Zeiten wie diesen.

Keine Krisenstimmung
Getreu dem Motto des Bankengründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen: "Warte nicht bis dir geholfen wird – hilf dir selbst!" ist Direktor Rothensteiner zuversichtlich und zerstreut die Bedenken der Schüler, die sich um ihre Zukunft sorgen: "Wir planen keinen Stellenabbau, sondern haben sogar 180 neue Planstellen geschaffen." Durch Pensionierungen und Fluktuation bestünde weiters laufender Bedarf an Handelsakademieabsolventen. Nach den Anforderungen im Bankenbereich gefragt lautet die Antwort: "Neben einer guten Ausbildung als Grundvoraussetzung sind Flexibilität und Offenheit wichtige Voraussetzungen für jeden Beruf." Fremdsprachenkenntnisse seien natürlich ein wichtiges Thema, aber, so der Bankdirektor, "dominiert in unserer Branche letztlich englisch". Dies gelte auch für den CEE-Bereich, wo die RZB in siebzehn osteuropäischen Ländern vertreten ist. Deshalb habe man im Konzernbereich für Osteuropa auf englisch als Unternehmenssprache umgestellt. "Damit wir eine einheitliche Sprache haben, die wir alle nicht können", scherzt Rothensteiner.

Bunte RZB-Jobpalette
Vom volkswirtschaftlichen Analysten über Innenrevisoren, strategischen Controllern, Treasury Experten und Risk Managern bietet die RZB darüber hinaus auch mannigfaltige Berufe im "klassischen" kaufmännischen Bereich. Für diese Positionen sind besonders Handelsakademieabsolventen sehr begehrt. "Wir bieten für viele Bereiche Praktika an, da dies eine sehr gute Chance ist, potenzielle Mitarbeiter ein paar Monate kennenzulernen", sagt Rothensteiner. Auch Absolventen, die akademische Würden anstreben und sich für ein Fachhochschul- oder Universitätsstudium entschließen, haben bei der Raiffeisenbank bereits während der Ausbildung die Möglichkeit Praktika zu absolvieren. Die Vielfalt ist so breit gestreut, wie die Geschäftsfelder der RZB-Gruppe. Die Berufspraktika im Bereich "Commercial Banking", "Accounting", "Aktienmarktanalyse", "IT Operations", "Global Markets" und viele andere sind bei der RZB jederzeit möglich. Für Hochschulabsolventen wiederum gibt es eigene Traineeprogramme, die rund fünfzehn Monate dauern. Während der fundierten Ausbildung werden die Trainees individuell für sämtliche Belange von persönlichen Mentoren betreut. Weiters stehen für fachliche Themen innerhalb der jeweiligen Abteilungen zusätzlich noch Tutoren zur Verfügung, die für die Vermittlung der Ausbildungsinhalte verantwortlich sind. Getreu dem zweiten Raiffeisen-Prinzip: "Gemeinsam sind wir stärker!"

Von Dina Elmani

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