Verbund-CEO Wolfgang Anzengruber besucht Maturaschüler der HTL Donaustadt

Für die FORMAT-Aktion „Schule macht Wirtschaft“ besuchte Verbund-CEO Wolfgang Anzengruber Maturaschüler der HTL Donaustadt.

Ein Fachgespräch unter Technikern war der Besuch von Verbund-CEO Wolfgang Anzengruber in der HTL Donaustadt im Rahmen der Initiative „Schule macht Wirtschaft“. Anzengruber, der als Absolvent der HTL Steyr später Maschinenbau und Betriebswissenschaften studierte, startete die Schulstunde mit einer kurzen Einführung in die Geschäftsfelder und die Arbeitsweise des Stromunternehmens sowie über seinen Werdegang.

Spannungsfeld von Markt und Staat

Als börsennotiertes österreichisches Unternehmen, das aufgrund einer verfassungsrechtlichen Bestimmung zu 51 Prozent im Eigentum der Republik steht, weist die Verbund AG eine sehr spezifische Struktur auf. „Österreich hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg entschlossen, für die Volkswirtschaft wichtige Unternehmen wie etwa Energieversorger in öffentlichem Eigentum zu halten“, so Anzengruber.

Das Unternehmen stehe daher im Spannungsfeld zwischen dem öffentlichen Eigentum und dem freien Spiel der Kräfte am Kapitalmarkt. Sein Job als Vorstandsvorsitzender sei es, sowohl die Interessen des Allgemeinwohls als auch der Aktionäre bestmöglich zu vertreten. „Der Haupttätigkeitsbereich liegt in der Stromproduktion, die zu 91 Prozent aus Wasserkraft erfolgt“, erklärte Anzengruber. Allein in Österreich und Bayern werden 123 Wasserkraftwerke betrieben. Mit seinen Kraftwerken deckt der Verbund rund 40 Prozent des österreichischen Bedarfs und ist bezogen auf die Stromproduktion aus Wasserkraft einer der größten Stromversorger Europas. Den HTL-Schülern riet Anzengruber, sich für ihre Berufslaufbahn mit dem Zukunftsthema „erneuerbare Energieformen“ zu befassen.

Ökostrom-Diskussion

Eine rege Diskussion entwickelte sich auf die Frage eines Schülers, ob es prinzipiell möglich wäre, Österreich ausschließlich mit sauberem Strom zu versorgen. Rein technisch, so der Verbund-Chef: ja. Er schränkte aber ein, dass die Wirtschaftlichkeit nicht außer Acht gelassen werden dürfe. Der Großhandelspreis für eine Megawattstunde liege bei 50 Euro. Für Strom aus Windkraft müsse doppelt so viel bezahlt werden, da Windkraftwerke andernfalls unrentabel wären und gar nicht erst gebaut werden würden.

Die gleiche Menge Strom aus Sonnenenergie zu erzeugen koste gar 400 Euro. Um sie leistbar zu machen, werden diese Energieformen daher mittels Ökozuschlag gefördert. „Auf der anderen Seite müssen wir uns auch die Energieeffizienz vor Augen halten und Wirkungsgrade verbessern, um Energie zu sparen“, so Anzengruber. Gerade durch schlechte Gebäudeisolierung gehe viel Energie beim Heizen verloren. Technisch sei letztlich alles möglich, meinte Anzengruber und ergänzte augenzwinkernd: „Sogar Strom mit Hamsterrädern zu erzeugen.“

– Dina Elmani

ZUR PERSON
Wolfgang Anzengruber, Verbund-CEO

Wolfgang Anzengruber ist seit Jänner 2009 Vorstandsvorsitzender der Verbund AG. Seine Karriere im Energiebereich startete er bei der Simmering-Graz-Pauker-Gruppe. 1990 wechselte er zu ABB, wo er zum Mitglied des Vorstands aufstieg. 1999 wurde er in den Vorstand der Salzburger Stadtwerke berufen, die in seiner Zeit mit der SAFE zur Salzburg AG verschmolz. In den Jahren 2003 bis 2008 war Anzengruber Vorstandsvorsitzender der Palfi nger AG.

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