Pfizer-Chef Robin Rumler hält Schulstunde in der Handelsakademie in Wiener Neudorf

Einen ausführlichen Einblick in die spannende Welt der österreichischen Pharmaindustrie und ihrer Geschichte gewährte Pfizer Österreich-Chef Robin Rumler Maturaklässlern an der Handelsakademie in Wr. Neudorf.
Zudem beantwortete Rumler Fragen über seine Karriere.

Von der Facharztausbildung in die Pharmabranche gerutscht
"Nachdem ich 1981 im Gymnasium in der Wiener Albertgasse maturiert hatte, begann ich Medizin zu studieren. Nach Beendigung des Studiums wollte ich Gynäkologe werden, begann auch mit der Fachausbildung, allerdings machte mir ein Ausbildungsstopp einen Strich durch die Rechnung, weil ich um die Wartezeit zu überbrücken, mir einen Job suchen musste. Ich bewarb mich bei Johnson & Johnson als medizinischer Mitarbeiter und innerhalb kürzester Zeit erkannte ich, dass mir der Job unheimlich Spaß machte, weil Organisation und Management auch zu meinem Aufgabenbereich gehörten. Als ich nach zweieinhalb Jahren meine Gynäkologenausbildung fortsetzen hätte können, entschloss ich mich in der Pharmabranche zu bleiben. Bis heute. In anderen Pharmaunternehmen war ich dann im Außendienst als Berater für Ärzte und auch im Produktmanagement tätig. Über einen Headhunter bekam ich ein Jobangebot bei Sanofi Aventis, wo ich einen Geschäftsbereich übertragen bekommen habe und blieb dort, bis ich nach fünf Jahren bei der Firma Pfizer im Marketing gelandet bin. Mit Jahreswechsel wurde ich zum Geschäftsführer bestellt. Ich habe diesen beruflichen Werdegang definitiv nie bereut."

Facts über den Pharmariesen
Weltweit hält Pfizer einen zehnprozentigen Marktanteil und setzt jährlich 73 Milliarden US-Dollar um. "Das entspricht einem Wert von 400 Jumbojets, die wir jährlich in Medikamenten umsetzen", so Rumler. Heuer investierte Pfizer 20 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung, weil Forschung das Standbein für die Zukunft sei. "Schließlich tragen wir auch eine große Verantwortung, da weltweit täglich 38 Millionen Menschen ein Produkt von uns nehmen", so der Pfizer-CEO. Während der letzten fünf Jahre führte das Unternehmen mehr als 110 klinische Studien in Österreich durch. Über 100 Arzneimittel von Pfizer sind in Österreich erhältlich. In diesem Zusammenhang stellten die Schüler noch Fragen über die Gefahren, denen menschliche Probanden in klinischen Studien ausgesetzt sind, über Patente und die Wirksamkeit von Generikaprodukten sowie die Frage, welche Schritte Pfizer gegen Arzneimittelfälschungen - etwa Viagra - unternehme.

Berufstipps vom Pfizer-Boss für den Nachwuchs
• Schließen Sie eine gute Ausbildung ab.
• Learning by doing ist extrem wichtig.
• Seien Sie offen für alles.
• Beharren Sie nicht um jeden Preis auf Ihre Meinung, machen Sie ab und zu einen Schritt zurück und überlegen Sie, ob Ihr Gegenüber vielleicht nicht doch Recht hat oder besser Bescheid weiß.
• Vermitteln Sie Lernwilligkeit und Engagement.

Und Rumler abschließend: "Die Freude bei der Arbeit ist mir bei meinen Mitarbeitern das Wichtigste!"

Von Dina Elmani

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