OMV-Boss Wolfgang Ruttenstorfer besucht HBLVA und gibt Einblick in Mineralölbranche

OMV-Generaldirektor Wolfgang Ruttenstorfer besuchte im Rahmen der FORMAT-Aktion "Schule macht Wirtschaft" die "HBLVA für chemische Industrie - Rosensteingasse". In einer Präsentation ging er auf die Geschäftsfelder des Konzerns ein, verriet Zukunftsprojekte und ging auf die Klimaproblematik in Zusammenhang mit zukünftigen Energieträgern ein. Die Schüler waren aber auch erpicht darauf, Details über seinen beruflichen Werdegang sowie Ausbildungen zu erfahren.

Gänserndorf und 20 Länder
"Zum ureigensten Geschäft der OMV gehört nach wie vor der Bereich Exploration und Produktion von Öl und Gas, der in Gänserndorf seinen Ursprung hat", erzählt Ruttenstorfer. Auf dem Gänserndorfer Ölfeld, der "Wiege der OMV", werde zwar nicht mehr so viel gefördert, aber immerhin zähle es zu den größten Vorkommen in Kontinentaleuropa. Heute stehen OMV-Förderanlagen in rund 20 Ländern: in Australien, Kasachstan, Ägypten oder Venezuela. Daneben betreibe die OMV als zweites Standbein den Bereich "Refining & Marketing", der das gesamte Tankstellen- und Vertriebsnetz für Energie und Mobilität umfasst. Drittes und zukunftsorientiertes Steckenpferd sei der Bereich "Gas & Power". "In diesem Geschäftsfeld ist die OMV schon sehr lange, wobei wir heute sehen, dass die Zukunft der Energieversorgung dem Strom gehört", erklärt Ruttenstorfer.

Von der Wirtschaftsuni in die Vorstandsetage
Ruttenstorfer promovierte an der Wirtschaftsuniversität Wien und begann 1976 seine Laufbahn bei OMV. "Ein Dozent an der WU war bei OMV Planungschef und schlug mir eines Tages vor, zur OMV zu kommen", erinnert sich der OMV-Chef, der seine Entscheidung nicht bereute. Ruttenstorfer wurde 1992 zum Vorstandsmitglied gewählt und übte diese Funktion bis 1997 aus. Zwischen 1997 und 1999 war Wolfgang Ruttenstorfer Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen. Anfang 2000 kehrte Wolfgang Ruttenstorfer als stellvertretender Generaldirektor in den OMV Konzern zurück und leitete bis April 2002 den Bereich Finanzen und bis Ende 2006 den Bereich Erdgas. Seit 1. Jänner 2002 ist er Vorsitzender des Vorstands; Generaldirektion. "Heute ist der Konzern sicherlich noch interessanter geworden, weil er viel internationaler geworden ist und besonders viele Chancen für junge Leute bietet".

Gute Karrierechancen im In- und Ausland
Ruttenstorfer erklärte den Schüler darauf hin, dass Reisebereitschaft und Mobilität das Um und Auf für jeden Mitarbeiter seien: "Jeder, der bei uns eintritt, muss bereit sein zu gehen und dabei haben wir auch ältere Mitarbeiter, die gerne ins Ausland gehen, besonders unter jenen, deren Kinder bereits aus dem Haus sind". Viele Mitarbeiter im Bereich der Exploration und Produktion wollen oft gar nicht mehr zurück. "Sie arbeiten in Libyen, werden dann etwa in Pakistan eingesetzt und sind es einfach gewohnt", so Ruttenstorfer: "Es ist spannend – schließlich ist dort das wahre Leben der Ölindustrie - nicht in der Zentrale im zweiten Bezirk." Ruttenstorfer sieht den Einsatz der Expats für beide Seiten – Mitarbeiter und Konzern – überaus positiv. Einerseits sei der Verdienst der rund 500 Expats sehr gut und zudem böten Auslandseinsätze eine Horizonterweiterung. Dies sei natürlich auch für den Konzern ein großer Gewinn. Auf die Frage, ob er auch verreise, antwortete er: "Ich bin meistens auch zwei, drei Tage in der Woche unterwegs – in meiner Funktion und in einem internationalen Konzern ist dies nicht anders möglich und durchaus bereichernd."

Jobchancen trotz Krise
Abschließend wollten die Schüler wissen, ob es bei der OMV trotz Krise noch Berufschancen geben würde und wo offene Stellen ausgeschrieben wären. Der OMV-Chef empfahl regelmäßig auf die OMV-Homepage zu klicken, wo offene Positionen ausgeschrieben werden. Regelmäßig gebe es auch Jobbörsen. Die Homepage sei allerdings die beste Anlaufstelle wenn Interesse bestünde, um mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten. "Wir freuen uns immer über tüchtige, dynamische, junge Mitarbeiter mit einer guten Ausbildung und freuen uns, dass wir trotz Krise weiter Mitarbeiter aufnehmen können", schließt Ruttenstorfer.

Von Dina Elmani

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