Österreich Werbung-Chefin Petra Stolba besucht Tourismusnachwuchs in Retz

Werbung-Chefin Petra Stolba beantwortet dem Tourismusnachwuchs Fragen zur Führung von Mitarbeitern und warum es für sie wichtig ist, viel Energie in die Mitarbeitermotivation zu investiert.

Eine Lehrstunde über Tourismus wie aus dem Bilderbuch erhielten 25 Maturaschüler in Retz. Vortragende war keine geringere als Österreich Werbung-Chefin Petra Stolba, die bei dem interessierten Tourismusnachwuchs keine Sekunde Langeweile aufkommen ließ. Auch nach eineinhalb Stunden wurden die Schüler nicht müde ihren Ausführungen über die Tourismuswirtschaft, Werbestrategien und -sujets für Österreich und Berufschancen für Jugendliche in der Branche zu lauschen.

Tourismus als wichtiger Arbeitgeber
750.000 Menschen sind direkt oder indirekt in der Tourismusbranche in Österreich beschäftigt. Dazu zählen Mitarbeiter in Freizeiteinrichtungen, Museen, Hotellerie- und Gastronomiebetrieben genauso wie in Reisebüros oder bei Transportunternehmen. Denn 31,3 Millionen Gäste möchten schließlich rund um die Uhr betreut werden. Spontan lädt Tourismusexpertin Stolba die Schüler auf ein Gedankenexperiment ein. Stolba möchte wissen, wie viele Nächte denn im Schnitt der Österreichbesucher bliebe beziehungsweise welche Gesamtnächtigungszahl sich daraus ergebe. Die Schätzungen der Schüler reichten von drei bis fünf Millionen, wirklich mutig zeigte sich ein Schüler, der gar zehn Millionen tippte. Baff waren sie alle, als die Österreich Werbung-Chefin die tatsächliche Zahl verriet: "Sage und schreibe 121,4 Millionen Nächtigungen konnten wir im Jahr 2007 verzeichnen." Diese Zahl sei auch im Hinblick auf die Entwicklung im Jahresvergleich sehr positiv zu sehen, da der Aufwärtstrend der Vergangenheit anhält. Dementsprechend optimistisch prophezeit Stolba den Tourismusschülern gute Berufschancen in den unterschiedlichsten Bereichen. So seien auch im Marketing, etwa bei der Österreich Werbung, qualifizierte Tourismusschulabsolventen immer gefragt.

Karrierefragen und Persönliches als Kür
Das charmante und offene Auftreten der Österreich Werbung-Chefin ermunterte die Jugendlichen schließlich dazu etwas persönlichere Fragen zu stellen. Eine Maturantin wollte wissen, ob – und vor allem wie – Karriere und Familie für Stolba zu vereinbaren wären. "Ich bemerke schon, dass es heute leichter möglich ist, Kinder und Karriere unter einen Hut zu bekommen", sagt Stolba: "Vor allem, weil auch Männer heutezutage partnerschaftlicher agieren und im Haushalt mit anpacken". Sie sieht für Frauen in Spitzenpositionen durchaus Möglichkeiten, nicht auf eine eigene mit Familie verzichten zu müssen.

Steuern und Mitarbeiter motivieren
Die nächsten Fragen der neugierigen Schüler stellten auf den persönlichen Joballtag und die Managementagenden der Tourismusexpertin ab. Konkret wollte ein Schüler wissen, wie Stolbas Verständnis von Führung lautet. "Management bedeutet für mich ein Unternehmen zu steuern, die Mitarbeiter teamorientiert zu führen, Strategien zu entwickeln und ein Verständnis für die Gesamtzusammenhänge zu haben, um zu kontrollieren, ob alles in die richtige Richtung geht", verrät sie. Stolba ist überzeugt, dass "Inhalte und Ziele nur gemeinsam optimal umgesetzt werden können", weshalb sie viel Arbeit in die Motivation ihrer Mitarbeiter fließen lässt. Die Bewältigung der Aufgaben nehmen manchmal gut und gern zwölf bis sechzehn Stunden pro Tag in Anspruch. "Ich empfinde meinen Job nicht als Arbeit, weil er mir Spaß macht", verrät Stolba, die den Schülern daher empfiehlt, gründlich auszuloten wo deren Vorlieben und Interessen angesiedelt wären. Ein sicherer Garant für den persönlichen Erfolg. Und für diesen Tipp ist die engagierte Österreich Werbung-Chefin letztlich das beste Beispiel!

Von Dina Elmani

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