Österreich Werbung-Chefin Petra Stolba besucht Tourismusnachwuchs in Krems

Österreich Werbung-Chefin Petra Stolba gab den Tourismusschülern in Krems eine unterhaltsame Lehrstunde über Fremdenverkehr. Um bei der Fülle an Zahlen erst gar keine Langeweile aufkommen zu lassen, veranstaltete sie ein Tourismusquiz und verteilte für die besten (und manchmal auch mutigsten) Antworten praktische Goodies. Von flauschigen Handschuhen über Lesezeichen und USB-Sticks. So errieten die Schüler (plus-minus), dass Österreich 32, 6 Millionen Ankünfte verzeichnete, 126 Millionen Nächtigungen aufwies; die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des Österreich-Besuchers bei 3,9 Nächten liegt; der Reisende rund 130 Euro täglich ausgibt und Tourismus als Exportbranche 8,1 Prozent des BIP erwirtschaftet. "Menschen kommen nach Österreich und bringen unserer Volkswirtschaft frisches Geld", erklärt Stolba. Da die Österreicher umgekehrt auf Reisen weniger Geld ausgeben würden, gebe es einen großen Überschuss, der zugunsten der österreichischen Wirtschaft ausfalle. "Österreich liegt weltweit in punkto Fremdenverkehr unter den Top Ten", so Stolba. Nach ihrer Präsentation verriet sie noch Tipps für die Karriere nach der Matura.

Karrieretipps der Tourismusexpertin
Fachzeitschriften lesen
"Lesen Sie Fachzeitungen und halten Sie sich in Wirtschaftsfragen auf dem Laufenden", empfiehlt Stolba. Es sei überaus wichtig zu wissen, was in der Wirtschaft passiere, sonst könne man die eigene Branche nicht verstehen. "Ich selbst lese täglich das Wirtschaftsblatt, das Format sowie die Wirtschaftsseiten der Tageszeitungen", verrät sie, da sie andernfalls die Bodenhaftung zur eigenen Branche verlieren würde.

Knigge für das Vorstellungsgespräch
"Für mich persönlich sind Noten nicht relevant", verrät Stolba. Vielmehr lege sie bei Bewerbungsgesprächen egal für welchen Posten großen Wert auf Neugierde, Engagement und Interessen der Kandidaten. Die Österreich Werbung-Chefin weiter: "Wichtig ist darüber hinaus, sich über das Unternehmen zu informieren und sich zu überlegen, warum man wirklich dort anfangen möchte."

Vom Mitbewerb abgrenzen
"Die interessantesten Kandidaten sind für mich jene, die auch Fragen an mich stellen", erklärt Stolba: "Aber bitte nicht gleich, wann mit der ersten Gehaltserhöhung zu rechnen sei…" Fragen, die Interesse signalisieren, auf persönliche Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen abstellen oder zur Branche, zeugten in ihren Augen von echtem Engagement.

Präzision lernen
Einen Tipp für alle Lebenslagen verrät die Tourismusexpertin auch noch: "Seien Sie in allen Dingen präzise und stellen Sie konkrete Fragen." Sie selbst schätze es überhaupt nicht, wenn sie etwa E-Mails von Studenten bekomme, die für ihre Studienarbeiten Informationen benötigen und dann oberflächliche Fragen formulieren. "Mit der Fragestellung wie es im Großen und Ganzen um den Tourismus in Österreich bestellt sei, kann ich nicht viel anfangen", so Stolba. "Fragen Sie sich immer: was will ich wissen und wie lauten die zentralen Fragen dazu. Und allgemein gilt: Präzise zu formulieren und zu fragen hilft im Leben immer weiter!"

Von Dina Elmani

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