ÖBB-Postbus-Chef Heinz K. Stiastny besucht eine Maturaklasse des „ibc Hetzendorf“

Für die FORMAT-Aktion „Schule macht Wirtschaft“ besuchte ÖBB-Postbus-Geschäftsführer Heinz K. Stiastny eine Maturaklasse der Wirtschaftsschule „International Business College Hetzendorf“.

Heinz K. Stiastny, Geschäftsführer von ÖBB Postbus, startet seinen Unterricht in der Maturaklasse des International Business College Hetzendorf im Rahmen der FORMAT-Initiative „Schule macht Wirtschaft“ mit einer Firmenpräsentation: 2.200 Busse befördern in Österreich jährlich 240 Millionen Fahrgäste und legen dabei insgesamt 148 Millionen Kilometer zurück. „Unsere Busflotte wird durchwegs mit schadstoffarmen Dieselmotoren betrieben, wobei wir auf innovative Antriebstechniken wie Hybridbusse setzen“, erklärt der Postbus-Boss. Ein besonderes Anliegen ist ihm das Thema „Mobilität für alle“ – jeder zweite Postbus ist daher bereits barrierefrei. Nach diesen Eingangsstatements war auch schon die Fragerunde durch die Schüler eröffnet.

Bus als Markenartikel

Ein Schüler war an Firmenstruktur und Entstehung des Unternehmens interessiert, was der Postbus-Chef umgehend erläuterte. Die Post hatte bereits im Jahr 2000 den Unternehmensbereich Postauto als eigenständige Tochter abgespalten. Nach dessen Kauf durch die ÖBB wurde die Grundlage für ein gemeinsames Busunternehmen im Eigentum der ÖBB geschaffen. Im Projekt „Omnibus“ erfolgte dann die Zusammenführung von Bahn- und Postbus. Seit 2005 läuft das Unternehmen unter der neuen Dachmarke „Postbus – ein Unternehmen der ÖBB“.

Stiastny selbst wurde nach der Neuorganisation Ende 2008 in die Geschäftsführung berufen, die er nun gemeinsam mit Kollege Christian Eder ausübt. „Bei ÖBB Postbus wurde ich als Marketingmann mit einem Techniker zusammengespannt, was die ideale Kombination für ein techniklastiges Unternehmen ist, wo kaufmännisches und technisches Denken dieselbe Bedeutung haben“, erklärt Stiastny seinen Kompetenzschwerpunkt und die Aufgabenverteilung in der Geschäftsleitung.

Vom Banker zum Postbus-Chef

Dass Stiastny vor seiner Postbus-Zeit als Chef einer Direktbank im Blickfeld der Öffentlichkeit stand, war den Schülern natürlich nicht entgangen. „Ich habe als ING-DiBa-Geschäftsführer einer damals völlig unbekannten Direktbank-Marke zu einer Bekanntheit verholfen, die einen Vergleich mit anderen großen österreichischen Banken nicht zu scheuen brauchte“, blickt er zurück und erklärt, warum er trotz Branchenwechsel weiterhin seine inhaltlichen Kompetenzen einsetzen kann: „Mein Wechsel zu einem Transportunternehmen war eine fachliche Herausforderung, aber die Anforderungen – wofür kaufmännisches Wissen und Marketing-Know-how gefragt sind – bleiben in jedem Betrieb gleich.“ Für ihn als ausgewiesenen Branding-Experten ist Postbus „eine der zehn stärksten Marken in diesem Land mit einer enorm positiven Belegung“.

Tipps für den Nachwuchs

In einer letzten Runde gab es von Stiastny noch kompetente Ratschläge für den Karriereweg.

● Karriereplanung: „Eine grobe Planung ist schon wichtig, aber letztlich bestimmen Zufälle das Leben.“

● Freude am Job: „Ich arbeite von früh bis spät mit Leidenschaft. Das Allerwichtigste dabei ist, dass der Beruf Spaß macht, sonst macht das keinen Sinn.“

● Jobwahl: „Was man auch tut, mit Engagement und Interesse fährt man immer am besten!“

– Dina Elmani

Zur Person: HEINZ K. STIASTNY, ÖBB POSTBUS
Heinz K. Stiastny ist seit 2008 Geschäftsführer der ÖBB Postbus. Zuvor war er von 2004 bis 2007 Geschäftsführer der Direktbank ING-DiBa. Seine Bankenkarriere startete er bei der Volksbank in Baden, wo er die Volksbankenprüfung absolvierte und nach relativ kurzer Zeit Filialleiter wurde. Stiastny wechselte 1988 zur Erste Österreichische Sparkasse-Bank AG und war von 1996 bis 2004 bei der Raiffeisenlandesbank Burgenland tätig.

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