Microsoft Bildungsexperte Andreas Exner besucht Maturaklasse in der Steiermark

Andreas Exner, Education Group Manager von Microsoft Österreich, gab den Maturaschüler der HBLVA-Ortweinschule in Graz einen Einblick in die lernende Welt der IT und erzählte über seinen eigenen Lebensweg. Seine Karrierewege führten über selbständige IT-Beratung in jungen Jahren bis zum kaufmännischen Geschäftsführer des AEC Ars Electronica Center Linz. Der IT-Experte gab Einblicke in das Schulwesen und erläuterte in welcher Weise Schüler von Softwareanwendungen profitierten. In einem Netzwerk, das sich "School of the future" nennt und international präsent ist, entwickle Microsoft Lösungen, von denen Lernende und Lehrende gleichsam profitieren. Das betreffe Schüler und Lehrer, die auf eigenen Plattformen so optimal arbeiten können.

Potenziale finden und fördern
Seinen Geschäftsbereich, den der Microsoft Education, gliedert Exner in zwei Ebenen. Einerseits in den Bereich der Potentiale, die die Menschen haben, begonnen bei sozialen Kenntnissen bis hin zu fachlichem Knowhow und wirtschaftlichen Wissen. Dabei haben Software-Anwendungen die Aufgabe diese einzelnen Potenziale zu unterstützen. "Das ist die übergeordnete Mission von Microsoft als Unternehmen, eben Lieferant von Werkzeugen zu sein, die Potenziale fördern", sagt Exner und versteht dies als gesellschaftlichen Auftrag. Die andere Ebene ist dazu da, Bildung zu ermöglichen und Wissen zu vernetzen sowie zu verwalten. Dabei lege Microsoft großen Wert auf zukunftsorientiertes Handeln. "Zukunftsorientiert heißt auf die Fähigkeiten der Menschen zu vertrauen sowie auf die Potenziale der Kunden und auch der Mitarbeiter", erklärt der IT-Experte. Der unternehmerische Bereich "Research and Development" sei in diesem Zusammenhang besonders herauszustreichen.

Neugierige Schüler
Nach seinem einführenden Worten widmete sich Exner den thematisch bunt gemischten Fragen der Schüler. Eine lautete, ob Exner den Microsoft-Boss Steve Ballmer persönlich kenne. Dies verneinte er, da er ihn lediglich einmal auf einer Veranstaltung in den Vereinigten Staaten, in Atlanta, gesehen habe, wo Steve Ballmer "unglaublich energiegeladen und extrovertiert aufgetreten" sei. Im nächsten Punkt wurden die Strukturen von Microsoft Österreich umrissen. Ein Großteil der 300 Mitarbeiter arbeite in Wien, 50 davon in Graz. Die internen Strukturen und Abteilungen, die mehr oder weniger je nach Unternehmenszweck in allen Firmen sehr ähnlich seien, spricht Exner nur kurz an. Microsoft sei ob der Produktvielfalt und des Branchenmixes sicherlich etwas komplizierter im Aufbau. Viel interessanter sei aus seiner Perspektive aber, dass Microsoft 90 Prozent seines Umsatzes über Partner lukriere. Wohl fänden direkte Kundengespräche statt, aber im wesentlichen machen Partner – Händler oder IT-Unternehmen wie Siemens – die Verträge. "Sie verwenden unsere Werkzeuge und verkaufen unsere Ware, um es einfach auszudrücken", so Exner.

Freude an der Arbeit
Abschließend erzählt der Microsoft-Manager, dass das Unternehmen ein ideales Arbeitsumfeld für seine Mitarbeiter schaffe. Ein wichtiger Punkt, schließlich spreche er an der Schule auch mit potenziellen Mitarbeitern. "Die Bemühungen von Microsoft wurden in den vergangenen Jahren mit dem ‘Great Place to Work‘-Gütesiegel, das international die besten Arbeitgeber kürt, ausgezeichnet", so Exner. 2008 war ein regelrechtes "Preisjahr": Microsoft wurde als bestes IT-Unternehmen Branchensieger. Zudem erhielt es einen Sonderpreis für die "Chancengleichheit für Frauen" – und das in einer von Männern dominierten Branche. Weiters erhielt es eine Auszeichnung als ideale Praktikantenausbildungsstelle. "Wir haben immer wieder junge Leute, die ihr Praktikum bei uns machen und die natürlich zum Teil im Unternehmen bleiben", erzählt Exner und weiß, wie lehrreich diese Erfahrungen für beide Seiten – Arbeitgeber und Jugendliche – seien können. Abschließend informiert er die Schüler über das soziale Engagement des Unternehmens, das sich bei weitem nicht auf die Bill Gates-Stiftung beschränke. Vielmehr gebe es innerhalb des Unternehmens eine eigene Abteilung, die sich damit beschäftige, benachteiligten Menschen in der Gesellschaft eine Hilfestellung zu geben. Durch barrierefreies Arbeiten werden Computer und IT-Anwendungen für Menschen mit Behinderungen dadurch einfacher zu bedienen. "Mit Erfolg."

Von Dina Elmani

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