McDonald's Österreich-Boss über McCafé, Karrieren und das Franchisebusiness

Andreas Schwerla, Chef von McDonald’s Österreich, hielt vor dem kaufmännischen Nachwuchs der business.academy.Donaustadt eine Lehrstunde über Marketing und Organisation eines Franchiseunternehmens.

Von der Pike auf gelernt
Andreas Schwerla kennt die Fast-Food-Welt mittlerweile in- und auswendig. Seine McDonald's-Karriere begann in München in Form eines Studentenjobs in den Semesterferien während seiner Medienausbildung. "Die Fernseh- und Filmbranche lag mir aber nicht und als ich das Angebot bekam bei McDonald's zu bleiben fiel mir die Entscheidung nicht schwer", erinnert sich Schwerla: "Die Arbeit im Team und mit Menschen in meiner Altersgruppe hat mir einfach Spaß gemacht". Die ersten sieben Jahre verbrachte er fortan in verschiedensten McDonald's-Restaurants und absolvierte eine Managementausbildung. Er stieg innerhalb kürzester Zeit zum Assistenten des Restaurant Managements auf und leitete mit 22 Jahren als bundesweit jüngster Restaurant Manager eines der größten Restaurants Deutschlands am Stachus in München. Als Bezirksleiter betreute Schwerla ab 1990 mehrere von McDonald’s Deutschland geführte Restaurants in München.

Offenheit und Transparenz überaus wichtig
"Um über etwas urteilen zu können, ist es wichtig, sich immer selbst ein Bild machen zu können", so Schwerla, der immer noch rund 40 Prozent seiner Arbeitszeit direkt in den Betrieben verbringt: "Mir ist es wichtig mich mit Kollegen auszutauschen, informiert zu bleiben und gemeinsam Pläne zu erstellen und umzusetzen – egal ob es sich um Taktiken, Probleme oder neue Herausforderungen handelt." „Offenheit und Transparenz“ seien in allen Bereichen wesentliche Faktoren, weshalb er großen Wert auf Kommunikation lege. Die McCafé-Erfolgsstory sei aus eben diesen Faktoren entstanden. In aller Herren Länder haben sich er und Kollegen umgesehen und sich Tipps und Anregungen geholt, um das Angebot für Österreich zu optimieren und heimischen Restaurants ein neues Image zu verpassen. "Das alte Konzept – das sehr erfolgreich war – hatte ausgedient und wir mussten einfach moderner, gemütlicher und cooler werden", erklärt er den Schülern den Imagewandel weg von weißen Plastikbänken und ungemütlichen Sesseln hin zu Loungeatmosphäre, die signalisiert: "Hier ist der ideale Ort, um sich mit Freunden zu treffen." Somit konnten neue Gäste gewonnen und Umsätze gesteigert werden.

Karrieretipps
• "Externe und interne Ausbildung sind neben dem Job immer wichtig – ich persönlich konnte mit diesem Wissen das fehlende Studium kompensieren. Daher: nicht einfach 'nur' arbeiten, sondern rund zehn bis fünfzehn Prozent der Zeit in Weiterbildung investieren."
• "Praxiswochen in Unternehmen – neben Schule oder Studium – zu absolvieren, ist wichtig, um Erfahrung zu sammeln."
• "Voraussetzung für einen Job ist natürlich ein guter Abschluss, aber zu 99 Prozent zählt für mich das Engagement des Menschen, der dahinter steht."

Von Dina Elmani

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