Kosmopolitische Pharma-Chefin Therese Firestone bei Vienna Business School zu Gast

Einen Einblick in die spannende Welt der Pharmaindustrie gewährte Pfizer Österreich-Chefin Theresa Firestone Maturaklässlern an der Handelsakademie in Mödling. Den auf Englisch gehaltenen Vortrag über ihre Person, konnten die Schüler der Vienna Business School-Schule problemlos folgen, weshalb diese auch ihre Fragen und die anschließende Diskussionsrunde in englisch führten. Besonders interessiert zeigten sich die HAK-Schüler an Firestones Karriereverlauf. Ihre Pfizer-Karriere startete sie im Jahr 1999 in Kanada, wo sie zuletzt als Vice President Sales beschäftigt war. In ihrer Rolle als Mitglied des Führungsteams war sie verantwortlich für die Bereiche Market Access, Outcomes Research, Pharmacy Relations, Federal Relations, Health Policy und Corporate Affairs und Sales. Sie war dort für ein Team von mehr als 800 Personen verantwortlich, ehe sie 2007 nach Österreich wechselte. Vor ihrer Zeit bei Pfizer war sie Präsidentin und CEO der Canadian Wholesale Drug Association. Im öffentlichen Dienst hatte sie verschiedene Positionen inne, unter anderem als Direktorin der Abteilung für Arzneimittelplanung im Gesundheitsministerium der Provinz Ontario, Kanada.

Abwechslungsreicher Arbeitsalltag
"Für mich gibt es so etwas wie einen typischen Arbeitstag nicht", antwortet Firestone auf die Frage nach ihren Geschäftsführungsagenden. Die Arbeit sei für sie ein bunter Mix aus externen und internen Meetings über Budget, Produktpolitik, Finanzen und Personalpolitik. Als Frühaufsteherin startet sie bereits um 7.30 im Büro mit der Bewältigung ihrer E-Mail-Korrespondenz und der Vorbereitung auf Besprechungen. Die Herausforderung für sie – und generell für Führungskräfte – sei, optimales Zeitmanagement: "Denn die Arbeit endet nie". Weshalb Firestone gut und gerne 60 bis 65 Stunden pro Woche arbeitet. Mit Wink zu den Schülerinnen sagt sie, dass es besonders für junge Mütter eine "Challenge" sei, Haus, Kinder und die Arbeit zu managen. Aus eigener Erfahrung weiß sie, dass es wirklich harte Arbeit sei all dies unter einen Hut zu bringen. Auf die wichtigsten Fähigkeiten, die ihre Position erfordert angesprochen antwortet sie, dass dies eine schwierige Frage sei. Grundlegend für jegliche Jobs in Spitzenpositionen seien allerdings: "Flexibilität und Aufgeschlossenheit für Veränderungen, da man mit Change Prozessen besser umgehen kann", "Verhandlungskompetenz", sowie "außerordentlich gute Fähigkeiten im Bereich Soft Skills, um Mitarbeiter zu motivieren und ideal zusammen zu arbeiten".

Tipps für den kaufmännischen Nachwuchs
Freizeit hat man, so Firestone, die ihren Job mit Freude macht, trotzdem nie genug. Daher sei das Um und Auf, die Arbeit zu finden, in der man nicht nur gut ist, sondern die auch Spaß macht. Weshalb sie selbst in vielen Bereichen tätig war und verschiedene Tätigkeiten ausprobiert habe. "Ich hatte nie einen Karriereplan, was aber nicht heißen soll, dass es ohne Planung besser oder schlechter ist", verrät Firestone, die Freunde hat, deren Berufs- und Zukunftspläne erfolgreich aufgegangen sind. Sie gesteht aber, dass es nicht leicht sei, die optimale Kombination zu finden. "Für mich gibt es daher auch keine klare Trennung zwischen Beruf und Privat, wichtig ist aber eine auf die persönliche Bedürfnisse abgestimmte, ausgewogene Work-Life-Balance zu schaffen", sagt die Pfizer-Chefin. Abschließend rät sie den Jobeinsteigern: "Wenn man jung ist sollte man unbedingt die Gelegenheit nutzen auszuprobieren, was einem wirklich Spaß macht – bevor's zu spät ist!"

Von Dina Elmani

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