Den Exporttag der Wirtschaftskammer verbringt Mirjam Zenz mit WKÖ-Chef Christoph Leitl

Der Cheftag begann für mich um 8:45 Uhr am Donnerstag, den 24.04.2008. Für den Wirtschaftskammerpräsidenten fing er schon um 5:30 Uhr an. Da steigt er dann in sein Auto, dass gleichzeitig sein Büro ist und bereitet sich auf den Tag vor. Für mich wurden später extra Unterlagen in den Kofferräum geräumt, damit noch Platz im Auto ist. Wir trafen uns zum ersten Mal vor dem Palladium in Kaisermühlen. Dort fand der 6. Österreichische Exporttag der Wirtschaftskammer statt.

Das kann man sich wie eine Messe vorstellen. Betriebe die exportiert haben betreuen Stände und informieren Interessierte über Dinge die beim Exportieren von Betrieben zu Beachten sind und tauschen Erfahrungen aus. Zuerst gab Dr. Leitl mit Bundesminister Bartenstein eine Pressekonferenz und sprachen über die Erfolge im österreichischen Export, sowie die Auswirkungen der Europameisterschaft für die Wirtschaft. Anschließend folgte eine Podiumsdiskussion mit Monika Kircher-Kohl (Infineon-Vorstand), Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, Hopfmüller-Hlavac (Moderatorin), Kresch (Geschäftsführerin von Remus Austria), Rudolf Hundstorfer (ÖGB-Chef). Die interessantesten Themen waren der Mangel von Fachkräften in der Zukunft und was dagegen unternommen werden sollte. Die Podiumsdiskussion dauerte natürlich etwas länger als erwartet und ich wurde von Dr. Leitl’s Assistent Ernst Huber schon vorgewarnt „Wenn er geht, dann geht er schnell“. Gleich danach ging der Wirtschaftskammer Präsident schnellen Schrittes zu seinem Auto um der Einladung der OMV Raffinerie in Schwechat zu deren 50-jährigen Jubiläum zu folgen. Dort gab es eine wirklich beeindruckende Präsentation zum 50-jährigen Bestehen der Raffinerie mit musikalischer Begleitung durch einen Jazz-Chor. Einige der Ehrengäste und Vorstände der OMV hielten Reden über die Wirtschaftsentwicklung bis jetzt und die Zukunft von fossilen Rohstoffen. Nach der Präsentation wurden die Gäste mit wunderbaren Essen und Trinken versorgt. Ich hatte kurz Zeit mir Bärlauch-Nudeln zu nehmen und sogar noch ein Dessert zu essen. Dann ging es schon weiter, ins Büro in der Wirtschaftskammer. Als wir dort ankamen, besprach er mit seiner Hauptsekretärin die wichtigsten Telefonate, E-Mails oder Briefe des Tages und gab Anweisungen was beantwortet werden soll und wie. Dann hatte ich Zeit ihm einige Fragen über seine Arbeitsabläufe, Motivation von sich selbst oder Mitarbeitern und Gleichberechtigung im Job von Mann und Frau zu stellen. Er ist selten schlecht gelaunt und freut sich wie bei einem guten Film immer auf die nächste Szene. Seine Arbeit nimmt ihn meist 100 Stunden die Woche in Anspruch und er kann böse werden, wenn ihm sein einziger freier Tag in der Woche, der Sonntag, genommen wird. Da entspannt er in seinem Haus in Linz mit Familienessen, Gartenarbeit, Diskussionen mit seiner Mutter und am Abend Donald Duck lesen. Das braucht er um Energie für die nächste Woche zu schöpfen. Woraus er noch Energie schöpfen kann ist Obst, dass er auf den Tag verteilt isst und auch im Büro gab es einen großen Obstkorb. Für ein gutes Team muss jeder etwas tun und die Zusammenarbeit muss funktionieren, aber man muss auch seine Schwächen zugeben können. Seine Mitarbeiter sollten auf jeden Fall engagiert, einsatzbereit und kreativ sein, außerdem sollten sie viele Ideen haben und Interesse zeigen. Nach meinen Fragen machten wir uns auf den Weg zurück zum Exporttag. Dort verabschiedete ich mich um ca. 17:30Uhr.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei Format und der WKÖ für diese einzigartige Chance bedanken. Ich habe innerhalb dieses einen Tages schon eine Menge gelernt und konnte Einblick in die Arbeitswelt eines interessanten Managers bekommen.

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