Bawag-PSK-Chef Byron Haynes besucht die Vienna Business School Augarten

Für die FORMAT-Aktion „Schule macht Wirtschaft“ besuchte Bawag-PSK-Chef Byron Haynes künftige Maturanten der Vienna Business School Augarten.

Einblicke ins Finanzbusiness gab Bawag-PSK-CEO Byron Haynes Maturaschülern der Vienna Business School Augarten in Wien. Haynes, der seit 2009 der Bawag PSK vorsteht und sich im Rahmen seines Studiums an der University of London auf Financing spezialisiert hatte, schilderte seinen eigenen Karriereweg: Er startete nach dem Uni-Abschluss 1988 als Auditor bei KPMG in London. Nach knapp vier Jahren bot ihm sein Vorgesetzter die Möglichkeit, zum „Senior Associate to Head of Department“ aufzusteigen – allerdings in Budapest. Haynes fackelte nicht lange und packte seine Siebensachen. „Ich hatte nie einen fixen Lebensplan und versuche immer, mir alle Türen offen zu halten“, so Haynes, der dieser Maxime auch bei seinem Wechsel zum niederländischen Bankenriesen ABN Amro folgte, wo er Finanzchef wurde.

Den Schülern riet Haynes, berufliche Gelegenheiten immer mutig am Schopf zu packen. Sein Motto, das er den Jugendlichen dabei mitgab: „Man muss im Leben immer nach vorne schauen, niemals zurück – und dabei an seinen Visionen festhalten!“

Anforderungen an einen CEO

„Egal was man macht, man muss immer hundert Prozent geben“, erklärte Haynes auf die Frage, was einen CEO ausmache. Überdies sei Flexibilität ein wichtiges Kriterium, denn wer zu starre Pläne habe, schränke sich damit selber ein. Einen typischen Arbeitsalltag im Sinne einer Routine hat der Bankchef demnach nicht. Mit einer Ausnahme: Pünktlich um 6.45 Uhr ist er täglich im Büro, um die frühe Morgenstunde für ungestörtes Arbeiten zu nutzen. Der Rest des Tages gehört den Mitarbeitern bei Präsentationen oder Sitzungen. Am Abend trifft er Kunden und Geschäftspartner.

Berufs- und Privatleben weiß er aber strikt zu trennen. „Montag bis Freitag gehöre ich der Bank, am Wochenende meiner Familie“, sagt Haynes, gesteht allerdings auch gleich ein, dass das nicht immer so klappt. Zeitmanagement erachtet der Banker für sehr wichtig, er hält sich darin aber für nicht so gut – eben weil er prinzipiell nie genug Zeit hat.

Was er an Mitarbeitern am meisten schätzt: „ Flexibilität und Engagement.“ Zwei Faktoren, die für jede Karriere wichtig seien. Die Frage, wie er bei seinen Mitarbeitern ankomme, gab Haynes umgehend an seine Pressechefin Sabine Hacker weiter. Die Kommunikationsexpertin attestiert ihrem Boss Handschlagqualität. Langweilig werde ihr jedenfalls nie. „Wir arbeiten viel, und die Zusammenarbeit mit ihm bereitet viel Spaߓ, sagt Hacker, ergänzt aber lächelnd: „Trotzdem bin ich froh, dass ich nicht um sieben Uhr früh im Büro sein muss!“ Den angehenden Maturanten gab Haynes abschließend noch den konkreten Tipp, die ersten ein, zwei Jahre des Berufslebens in verschiedenen Bereichen Erfahrung zu sammeln, um sich ein Bild über seine persönlichen Stärken zu machen.

– Dina Elmani

ZUR PERSON
Byron Haynes, CEO BAWAG PSK

Byron Haynes ist seit September 2009 Chief Executive Officer der Bawag PSK in Wien. Er löste damals seinen Landsmann David Roberts als Vorstandschef ab. Der 1966 in Enfield bei London geborene Haynes war seit August 2008 Finanzvorstand der Bawag, davor fungierte der Brite als Europa-Finanzchef der niederländischen ABN Amro. Der Absolvent der University of London begann seine Karriere 1988 beim Wirtschaftsprüfungs-und Beratungskonzern KPMG.

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