19 Schüler der Fachschule für Metalldesign aus Steyr treffen auf Top-CEO Wolfgang Eder

"Das Leben besteht aus Zufällen, und ich hätte mir niemals gedacht, eines Tages Generaldirektor zu werden", erzählt Wolfgang Eder den Schülern der Metalldesign-Abschlussklasse, die demnächst im Berufleben durchstarten werden.

Die 19 Jugendlichen der Fachhochschule hatten besonderes Glück. Denn der CEO Wolfgang Eder lud die Schüler, anstatt selbst die Klasse in Steyr zu besuchen, auf eine Entdeckungsreise ins Headquater der voestalpine ein. Ganze zwei Stunden wurden die Jugendlichen mit einem eigenen Expeditions-Bus zu den verschiedenen Produktionsstätten der Stahlindustrie gebracht.

Heißer Ofen
Die größte Attraktion war der voestalpine Hochofen – natürlich der größte Österreichs – mit dem über 5,5 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr produziert werden. Danach ging es weiter in die Europlatine und ins Walzwerk. Auf dem gesamten Betriebsgelände ließen sich 700 Fußballfelder unterbringen. Rund 10.000 Mitarbeiter sind für den Erfolg des Unternehmens am Standort Linz tätig. Nach der Besichtigung durften sich die Schüler in der Werkskantine stärken, bevor der Generaldirektor Wolfgang Eder zum Gespräch kam.

Direkt aus der Vorstandssitzung
Wolfgang Eder, Generaldirektor der voestalpine, kam leicht verspätet – aus gutem Grund. Unmittelbar zuvor wurde nämlich in einer Vorstandssitzung heiß über die Zukunft des Stahlriesen in der Wirtschaftsabschwächung diskutiert. Eder: „Wir wissen nicht was im Jänner geschieht, noch was im nächsten Jahr passieren wird. Wir müssen uns für jede Situation wappnen. Vom worst case Szenario mit 25 Prozent Produktionsrückgang bis zur Normalproduktion haben wir in unsere Planung alles einbezogen."

Der Weg zum Top-CEO
Am meisten interessierte die Schüler aber, wie man es in der Karriere bis zum Vorstand schafft. Eder: "Das Leben besteht aus Zufällen, und ich hätte mir niemals gedacht, eines Tages Generaldirektor zu werden. Als ich bei der Voest begonnen habe und in den hinteren Reihen parken musste, wünschte ich mir eigentlich nur, irgendwann einen Parkplatz näher beim Haupteingang zu bekommen“, verrät der Stahlboss mit einem Augenzwinkern und merkt an, dass eine fundierte Ausbildung und Soft Skills wie Kommunikationsfreude und Teamfähigkeit natürlich eine große Rolle für den Berufserfolg spielen.

Die richtige Motivation
Der Manager verrät außerdem, wie er seine Mitarbeiter bei Laune hält und welche Eigenschaften einen guten Chef auszeichnen. „Jeder Mitarbeiter hat bei uns einen Bereich, den er selbst gestalten kann. Verantwortung wird bei uns groß geschrieben. Als Chef ist es vor allem wichtig, zuhören zu können und dass die Tätigkeit Spaß macht. Denn die Mitarbeiter merken sofort, wenn man den Job nur aus monetären Gründen macht."

Von Carolina Burger

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