trend-Report - Die Tipps der Insider: Welche Manager jetzt Aktien kaufen und spekulieren

Österreichs Chefs sind in Kauflaune. Obwohl der Wiener Aktienindex ATX allein im Jänner rund 16 Prozent abstürzte und seither lustlos dahindümpelt, ordern die Vorstände der börsennotierten Unternehmen unbeirrt Aktien der eigenen Unternehmen. Während die Kleinen noch zittern, langen die Großen schon kräftig zu. trend sagt Ihnen, wer dabei schon hübsch verdienen konnte und welche Schlüsse Sie daraus ziehen können.

An der Börse ist der Bär los. Seit dem vergangenen Sommer stürzen die Kurse der Weltbörsen immer weiter in die Tiefe. Die Bullen befinden sich im Exil, die vergangenen Monate stehen ganz im Zeichen der Bären – im Börsianerjargon die Baisse-Spekulanten. Doch eine handverlesene Gruppe wohlhabender Investoren kauft unverdrossen: die Vorstände der börsennotierten Unternehmen. Das Aktiengesetz definiert sie – ebenso wie Aufsichtsräte und leitende Angestellte, die über einen Zugang zu sensiblen Unternehmensdaten verfügen – als Insider. Für sie gelten strenge Regeln, wann gekauft oder verkauft werden darf. Und vor allem: Sie müssen ihre Insidertransaktionen der Finanzmarktaufsicht melden.

Claus Raidl etwa, Vorstand des vergangenes Jahr von voestalpine übernommenen Edelstahlkonzerns Böhler-Uddeholm, kaufte bereits im Herbst 2007 voestalpine-Aktien: „Ich glaube, wir befinden uns an der Börse gerade in einer Phase der Übertreibung. Wenn die Kurse steigen, neigen die Anleger zum Überbewerten. Und ich glaube, dass man jetzt zum Unterbewerten neigt.“ Vor allem für die Wiener Börse könnte dies tatsächlich zutreffen. Zwar ortet Alfred Ötsch, Vorstandsvorsitzender der Austrian Airlines, an den internationalen Börsen noch anhaltende Unsicherheit durch die von den USA ausgehende Krise der Subprime-Immobilienkredite, die im Bankensektor weite Kreise zieht. Auch der anhaltend hohe Erdölpreis drückt auf die Stimmung, und die Wiener Börse könne sich den internationalen Rahmenbedingungen bisher nicht entziehen. Doch „eine spezielle Chance besteht in der Schwerpunktsetzung auf den osteuropäischen Märkten“, meint der AUA-Boss. Ein Argument, das auch andere Vorstandsvorsitzende anführen, wenn es darum geht, Gründe für den Kauf eigener Aktien zu finden.

Manche überrascht hingegen die rege Handelstätigkeit. „Ich glaube, für viele Vorstände ist das momentan nichts anderes als eine PR-Aktion“, ätzt ein Analyst, der mit diesem Zitat allerdings nicht genannt sein will. „Die Vorstände nutzen die Publizitätspflicht ganz bewusst, um Optimismus zu demonstrieren. Sie wollen damit den Kleinanlegern ein Signal geben.“
Lesen Sie im Folgenden, wie die Elite der österreichischen Manager investiert – und wie sie ihre jüngsten Börsengeschäfte erklärt.

Mirko Kovats, Vorstandsvorsitzender A-Tec
Mirko Kovats gilt als knallharter Geschäftsmann, der Chancen wittert und diese eiskalt nutzt. In Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften, die er übernehmen möchte, agiert der Chef der A-Tec-Industrieholding einigermaßen ungezwungen, Gegner sagen: brutal. Dass Kovats mit seiner A-Tec aber nicht alle Deals glücken, ist spätestens seit dem gescheiterten Übernahmeversuch der norddeutschen Affinerie bekannt. Ein wirklich gutes Geschäft war auch der Kauf von 500 A-Tec-Aktien am 15. Oktober 2007 für die M.U.S.T.- Privatstiftung nicht. Der Preis: 161 Euro für eine Aktie, die am 12. März 2008 noch 57,88 Euro wert war. Fiktiver Verlust: 64 Prozent. In absoluten Zahlen klingt das weniger tragisch: Aus 80.500 Euro wurden 28.940 Euro. 51.560 Euro Miese – für Kovats die Portokasse.

Wolfhard Fromwald, Bruno Ettenauer, Vorstände CA Immo, CA Immo International
Wolfhard Fromwald und Bruno Ettenauer, Vorstände der CA Immo und CA Immo International, kauften heuer bereits mehrmals Aktien der CA Immo International, allerdings nicht für sich selbst, sondern für die CA Immo. „Als ich gesehen habe, der Kurs geht gegen elf Euro, hab ich sofort eine Kauforder aufgegeben“, erinnert sich Fromwald. Das war am 3. Jänner, als CA Immo International bei 11,53 Euro lag. Bis 11. Februar war der Kurs auf 9,80 gesunken – auch zu diesem Kurs kauften die beiden Vorstände noch. „Ich bin überzeugt davon, dass die Aktie mittelfristig eine gute Veranlagung ist“, gibt sich Ettenauer siegessicher. „Der Inventarwert liegt bei 22 Euro je Aktie, da habe ich nach wie vor ein gutes Gefühl.“ Insgesamt liegen die beiden mit ihrem Investment bisher aber noch „unter Wasser“. Mitte März lag der Kurs der CA-Immo-­International-Aktie bei 9,90, also nur knapp über dem niedrigsten Kurs, zu dem die beiden für CA Immo gekauft haben. Für sein privates Portfolio kaufte der CA-Immo-Vorstand Wolfhard Fromwald am 16. Jänner privat 5000 Aktien der CA Immo zum Kurs von 11,70 Euro. Stand Mitte März: 14,10 Euro – ein gutes Geschäft, das zumindest auf dem Papier bisher rund 12.000 Euro brachte.

Friedrich Rödler, Partner PricewaterhouseCoopers, Aufsichtsrat Erste Bank
Als „Senior Tax Partner“ der internationalen Wirtschaftsprüfungskanzlei PricewaterhouseCoopers in Österreich zählt Friedrich Rödler schon allein durch seinen Beruf zu den „Insidern“. Ein solcher ist er jedenfalls in Dingen, die die Erste Bank betreffen – dort sitzt er nämlich im Aufsichtsrat. Rödler kaufte zwischen 9. Jänner und 15. Jänner bei Kursen zwischen 42,50 Euro und 41 Euro. „Das Geschäftsmodell der Bank gefällt mir. Vor allem im Osten besteht noch ein ungeheures Potenzial. Dort besitzt noch nicht einmal jeder ein Konto“, sieht der Wirtschaftsprofi für die Erste rosige Zeiten kommen. Doch mittlerweile ist der Kurs auf 37,60 Euro abgerutscht – für Rödler kein Grund zur Panik. „Aktien soll man nicht zur kurzfristigen Spekulation kaufen. Ich glaube an die langfristig gute Zukunft der Bank.“

Wilhelm Rasinger, Aufsichtsrat Erste Bank
Er ist sozusagen von Berufs wegen „Kleinaktionärsvertreter“ – selbst aber längst kein typischer „Kleinaktionär“ mehr: Wilhelm Rasinger sitzt unter anderem im Aufsichtsrat der Erste Bank. Für seine privaten Orders bewies er da keine gute Hand: Rasinger kaufte am 16. Jänner 4000 Erste-Aktien zum Kurs von 40,10 Euro – Kurswert insgesamt 160.400 Euro. Verlust bis Mitte März: rund 10.000 Euro.

Karl Petrikovics, Norbert Gertner, Vorstände Immofinanz, Immoeast
Das Vorstandsduo der auf Ost-Immobilien spezialisierten Immoeast langte heuer kräftig zu – allerdings nicht für sich selbst. Sie kauften „ihre“ Immoeast-Aktien für die ebenfalls von ihnen gemanagte Immofinanz. Dadurch erhöhte sich die Beteiligung der Immofinanz an der Immoeast deutlich. Bei Kursen um die sechs Euro lag das Duo nicht schlecht – Mitte März notierte Immoeast bei 5,90 Euro.

Gerd Zettlmeisl, Vorstandsvorsitzender Intercell
Pharmaforschung ist teuer und nicht leicht zu finanzieren. Dass Pharmaunternehmen daher unter einer Finanzkrise besonders leiden, erscheint logisch. Dennoch – genau diese Branche konnte sich überraschend gut halten. So auch Intercell. „Ich habe gekauft, weil ich an das Unternehmen glaube“, sagt Vorstandsvorsitzender Gerd Zettlmeisl. 2007 stieß das Biotech-Unternehmen in die Gewinnzone. „Wir haben eine Cash-Position von knapp 300 Millionen Euro, das sichert die Finanzierung unserer Forschungsvorhaben. Wir sind weniger vom Kapitalmarkt abhängig als früher.“ Heuer werde ein Produkt die Markteinführung erleben – ein weiterer Pluspunkt. Von der aktuellen Diskussion über die Pharmapreise fürchtet Zettlmeisl keine negativen Auswirkungen: „Ich bin seit mehr als 20 Jahren in der Branche und verfolge diese Diskussionen schon lange. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Krankenkassen sehr wohl bereit sind, für Innovation im Gesundheitssektor zu bezahlen.“ Neue Behandlungsmöglichkeiten böten immerhin die Chance, auch Geld zu sparen, womit die Gesellschaft profitieren könne. Profitiert hat Zettlmeisl jedenfalls bereits selbst durch seine Kaufentscheidung. Am 16. Jänner kaufte er 2000 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 23,95 Euro. Mitte März lag der Kurs bereits bei 25,34 Euro.

Walter Hitzinger, Vorstand Post AG
Die Post kam vergangenes Jahr des Öfteren ins Gerede. Rationalisierungsmaßnahmen bis hin zur Schließung von Postämtern, der Verlust von Großkunden im Paketgeschäft und politischer Hickhack schadeten dem Unternehmen. Fazit: Im November 2007 sackte der Kurs um fast ein Drittel ab. Damit schnitt die Post-Aktie deutlich schlechter ab als der Gesamtmarkt. Doch seither geht es – selbst gegen den allgemeinen Trend – überwiegend bergauf. Am 22. Jänner fasste Post-Vorstand Walter Hitzinger den Entschluss, auf den Trend aufzuspringen. Der Logistik-Chef setzte zumindest bisher auf das richtige Pferd: 579 Aktien gekauft bei 22,80 – zwei Monate später stand der Kurs bei 26,30 Euro. Die Post bringt allen was.

Heinz Wiedner, Peter Lennkh, Vorstand Raiffeisen International
Banken sind die Loser der aktuellen Börsenkrise. Schlechtes Risikomanagement sowie leichtsinnige Kreditvergaben in den USA und Großbritannien haben dem Sektor massiv geschadet – auch den österreichischen Instituten, obwohl diese so gut wie nicht involviert waren. Vorsichtiges Risikomanagement verhinderte, dass die Subprime-Krise in den Bilanzen der heimischen Institute zu finden ist – auch wenn diese unter der weltweiten Liquiditätsknappheit leiden und auf diese Weise unschuldig zum Handkuss kommen. Dass es irgendwann wieder bergauf geht, glauben nicht nur die Vorstände – wie Raiffeisen-International-Vorstand Heinz Wiedner, der am 11. Jänner 450 RI-Aktien zum Kurs von 88,70 Euro orderte. Nach zwei Monaten lag der Kurs bei 80,94 – ein Turnaround der Bankaktien ist noch nicht in Sicht.

Auch RI-Vorstand Peter Lennkh glaubt daran, dass eine Welt ohne Banken nicht denkbar ist. „Ich bin der Meinung, dass die momentane Schwächeperiode an den Aktienmärkten eine attraktive Einstiegsmöglichkeit darstellt“, so Lennkh. „Ich bin von der langfristigen Qualität des Geschäftsmodells und der Ertragsfähigkeit überzeugt.“ Wie sein Vorstandskollege Heinz Wiedner lag er mit seiner Order etwas zu früh: 600 Stück, gekauft am 15. Jänner zum Kurs von 87,174 – zwei Monate später wäre die ­Aktie um 6,23 Euro billiger gewesen.

Gerald Grohmann, Vorstandsvorsitzender SBO
Gerald Grohmann, Vorstand des Ölfeld-Ausstatters Schoeller-Bleckmann Oilfield (SBO), betrachtet die Börsenwelt gelassen: „Es wird immer Schwankungen geben, wichtig ist das fundamentale Umfeld für ein Unternehmen, und für uns ist das nach wie vor gut.“ Der Rückgang des Aktienkurses im vergangenen Jahr spiegle keineswegs die Situation von SBO wider, sondern ausschließlich die Stimmung an den Börsen. „Wir profitieren direkt vom hohen Ölpreis“, wundert sich Grohmann über die Kursrückgänge. Er selbst kaufte am 21. Jänner insgesamt 1500 SBO-Aktien – zu Kursen zwischen 44,40 und 44,47 Euro. Wie sich später herausstellte, ein gutes Geschäft. Mitte März lag die Aktie bei 53,25 Euro. Vom Timing her lag aber auch Grohmann falsch. Im Februar hätte es SBO-Aktien zum Schnäppchenpreis von 34,40 Euro gegeben. Zu früh gekauft.

Rudolf Payer, Vorstand RHI
Der weltweit größte Hersteller von Feuerfest-Material, RHI, zählt sicher zu jenen Unternehmen, die empfindlich für Konjunkturschwankungen sind. Zumindest 2007 verlief aber noch durchaus erfreulich. Der Absturz der Aktie erscheint damit nicht gerechtfertigt. Dieser Überzeugung ist auch Vorstandsmitglied Rudolf Payer, der zweimal – am 15. und am 21. Jänner – erst 2500 und dann 2000 RHI-Aktien zu 24,80 bzw. 24 Euro kaufte und damit das Jahrestief beinahe erwischte. Mitte März lag der Kurs schon wieder bei 26,79 Euro.

Rainer Zellner, Vorstandsvorsitzender Semperit
Rainer Zellner gilt als „Mister Semperit“, weil er bisher die Unabhängigkeit und den Österreich-Standort des Gummiwarenerzeugers sicherte. Das Unternehmen kennt Zellner wie seine Westentasche – aber selbst er schaffte es nicht, den heuer bisher niedrigsten Kurs der Semperit-Aktie zu erraten. Am 15. Jänner kaufte er 1000 Aktien zu je 24,30 Euro, dann ging es noch bis auf 19,50 bergab. Doch nach zwei Monaten lag das Investment mit 26,24 schon wieder ­beruhigend im Plus.

Franz Jurkowitsch, Georg Folian, Vorstände warimpex
Dass Immobilieninvestments derzeit mit einem Imageproblem zu kämpfen haben, stört Franz Jurkowitsch, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Hotelentwicklers und -betreibers warimpex, nicht im Mindesten. „Wir agieren in einem Umfeld mit definitiv hohen Wachstumsraten, nämlich in Zentral- und Mitteleuropa. Das kann man in keiner Weise mit den USA vergleichen“, zeigt sich Jurkowitsch optimistisch. „Ein Gutachten von CB Richard Ellis hat uns vergangenen Sommer einen Immobilienwert von 10,90 Euro je Aktie attestiert. Die Aktie war mit einem so großen Abschlag zu bekommen, dass es vernünftiger war, warimpex-Papiere zu kaufen, als direkt in Immobilien zu investieren.“ Gesagt, getan, und zwar heuer erstmals am 14. Jänner. Jurkowitsch orderte 115.000 Aktien zu je 6,73 Euro – Vorstandskollege Georg Folian tat exakt das Gleiche. Am 21. Jänner kauften beide je 220.000 Aktien zu 6,80 Euro, am 28. Jänner je 170.000 Aktien zu 6,68 Euro, und am 27. Februar kaufte Jurkowitsch 57.998 und Folian 30.200 Aktien um 6,81. Mitte März lag der Kurs dann bei 6,88 – kein tolles Geschäft, aber ein knappes Plus.

Friedrich Kadrnoska, Vorstand Bank Austria, Aufsichtsrat Wienerberger
Als Vorstandsmitglied der Bank Austria verfügt Friedrich Kadrnoska über einen guten Überblick über die heimische Wirtschaft. Als Aufsichtsrat des weltgrößten Ziegelherstellers Wienerberger ist er besonders gut über den Geschäftsgang informiert. Am 15. Februar kaufte er zweimal je 2000 Wienerberger Aktien zu 30 und 30,42 Euro. Nach einem Monat lag die Aktie bei 30,95 – immerhin kein Verlust. Den Tiefpunkt bei 27,49 schaffte aber auch er nicht.

Andreas Ludwig, Vorstandsvorsitzender Zumtobel
Es war wahrscheinlich nicht nur die allgemeine Börsenstimmung, die den Aktien des Vorarlberger Leuchtenherstellers Zumtobel im vergangenen Jahr zusetzte. „Da gab es ein Problem in dritten Quartal, aber das haben wir rasch und energisch gelöst“, so Vorstandsvorsitzender Andreas Ludwig, der auch gleich die allgemeine Situation aus seiner Sicht analysiert: „Ich glaube nicht, dass die Bewertung durch den Markt der operativen Performance des Unternehmens entspricht. In der kommerziellen europäischen Bautätigkeit sehen wir noch keine Auswirkungen der US-Hypothekenkrise.“ Und selbst wenn es Auswirkungen geben sollte: „Wir werden uns besser schlagen als die Konkurrenz.“ Fazit: Ludwig kaufte am 21. und 22. Jänner je 5000 Zumtobel-Aktien – einmal um 18,15 und einmal um 18 Euro. Stand Mitte März: 15,59 Euro – bisher ein Verlustgeschäft.

Karl Michael Millauer, Vorstandsvorsitzender Christ Water Technology
Im November vergangenen Jahres kam es nach dem Sommertief zu einem weiteren kräftigen Absturz des Wiener Aktienindex ATX. In diesem Monat kaufte Karl Michael Millauer Aktien der Christ Water Technology. Der Vorstandsvorsitzende heute: „Ich war der Meinung, dass die Aktie unterbewertet ist.“ Insgesamt 4300 Stück zu 11,55 bzw. 11,60 Euro erwarb Millauer. Nach einem ungemütlichen Februar – der Kurs sackte bis auf 8,76 Euro ab – kann Millauer nun aber wieder ruhiger schlafen. Mitte März kostete die Aktie 11,69 Euro. Für die Zukunft ist Millauer optimistisch: „Meerwasserentsalzung wird stark vom Ölpreis getrieben. Solang der Preis so hoch ist, wird viel im Mittleren Osten investiert. Davon profitieren wir.“ Auch die anderen Geschäftsfelder – Kläranlagen, die mit EU-Förderungen in Osteuropa gebaut werden, und das Kraftwerksgeschäft – versprechen laut Millauer ein solides Wachstum.

Andreas Brandstetter, Vorstand Uniqa
„Die Fundamentaldaten sind in den vergangenen Monaten nicht schlechter geworden – vor uns liegen die Wachstumsmärkte im Osten“, begründet Uniqa-Vorstandsmitglied Andreas Brandstetter seinen Kauf. Am 31. Jänner (662 Stück zu 17,99 Euro) und am 5. Februar (4838 Aktien zu je 17,99 Euro) kaufte Brandstetter. Kurs Mitte März: 16,69 Euro. „Wenn man sich anschaut, wo der Kurs herkommt, nämlich von knapp 29, dann kann man das Potenzial ermessen“, hofft der Versicherungsvorstand auf künftige Gewinne.

Alfred Ötsch, Vorstandsvorsitzender AUA
Am 8. November des vergangenen Jahres kaufte AUA-Vorstandsvorsitzender Alfred Ötsch 10.000 AUA-Aktien zum Kurs von 6,182 Euro. „Ich glaube an das Unternehmen“, lautet das schlichte Statement dazu. Vom Timing her lag Ötsch nicht schlecht: Noch Anfang 2007 notierte die AUA über zwölf Euro – diesen Absturz hat sich Ötsch erspart. Mit seinem Einstiegskurs hat er die Tiefstkurse zwar nicht exakt getroffen, doch mit 5,30 Euro Mitte März halten sich die Verluste in Grenzen. Seine Prognose: „Die volatile Gesamtsituation an den internationalen Börsen wird sich voraussichtlich noch im Verlauf des Jahres 2008 fortsetzen.“

Von Franz C. Bauer

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