Sieben Gründe für das neue Windows 7:
Umstieg lohnt sich für Business-Anwender

Am 22. Oktober kommt das neue Betriebssystem Windows 7 in den Handel. Der Umstieg lohnt sich – vor allem für Business-Anwender.

Von Oliver Judex

Für den Softwareriesen Microsoft ist es der große Wurf – für die Konsumenten ebenso: Windows 7, die siebente Generation des marktbeherrschenden Computer-Betriebssystems, kommt am 22. Oktober in den Handel und löst damit das etwas behäbige Windows Vista ab, das seit dem Start vor knapp drei Jahren nicht aus dem Kreuzfeuer der Kritik gekommen ist. Diesmal wollte Microsoft alles richtig machen und arbeitete bei der Programmierung nach eigenen Angaben die Ergebnisse von 400 Millionen Probeläufen von zehn Millionen Usern ein, die die Vorabversionen getestet haben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, ist es doch von der Handhabung her deutlich einfacher geworden, mit vielen Funktionen, die vor allem intensiven Business- Usern entgegenkommen. e!trend hat das neue Betriebssystem getestet und nennt sieben Gründe, die für Windows 7 sprechen.

1 Schnelligkeit
Eine der wichtigsten Fragen rund um ein neues Betriebssystem ist seine Schnelligkeit. Hier kann Windows 7 punkten: Das Hochfahren des Rechners ist zwar nicht schneller als unter Vista, doch deutlich schneller als bei der nach wie vor am häufigsten genutzten Vorvorgängerversion Windows XP. Wichtiger ist der laufende Betrieb: Performancetests belegen, dass das oft auch Seven genannte System bis zu 20 Prozent schneller als Vista arbeitet. Das macht sich vor allem beim Kopieren größerer Dateien bemerkbar oder beim Starten von Programmen. Im täglichen Betrieb, vor allem bei Nutzung normaler Business-Applikationen, ist der Geschwindigkeitsvorteil jedoch kaum spürbar.

2 Handhabung
Für Windows Vista wurden viele Dinge gänzlich neu erfunden, waren aber nicht perfekt, gerade was den praktischen Umgang mit Fenstern und Ordnern betrifft. Hier gelingt Microsoft eine Meisterleistung: Windows 7 ist deutlich besser organisiert und übersichtlicher. Informationen sind dort zu fin den, wo man sie erwartet, und die Anordnung und Verwendung der Programmfenster kommt nun den individuellen Wünschen des Users entgegen. Immer mehr hat sich Microsoft dabei vom Rivalen Apple abgeschaut, seit Langem Avantgarde, was Bedienungskomfort betrifft. So ist es nun auch möglich, zwecks besserer Übersicht alle Fenster gleichzeitig zu minimieren, und auch die Taskbar am unteren Bildschirmrand erinnert stark an Apples aktuelles Betriebssystem.

3 Ordnung
Herzstück jedes Betriebssystems ist die Ordnerverwaltung, um Dateien möglichst logisch und wiederauffindbar ablegen zu können. Auch hier gelingt Windows 7 ein Sprung nach vorne: Das Ordnersystem Explorer ist aufgeräumter und bietet erstmals Bibliotheken, die thematisch zusammengehörende Dateien wie etwa alle Musikfiles gruppieren, ohne dass die Dateien dabei tatsächlich verschoben werden. Das erhöht die Übersicht und erleichtert das Auffinden bestimmter Files.

4 Geräteverwaltung
Gerade für kleine Betriebe ist das einfache Anschließen und Verwalten von Druckern, Scannern und anderen Gerätschaften von besonderer Bedeutung. Die neue Hardware-Übersicht zeigt nicht nur erstmals die konkreten Symbole der angeschlossenen Geräte, sondern verwaltet sie gruppiert nach ihren Funktionen. Alle Funktionen eines Multifunktionsgeräts können zudem nun über ein Bedienfeld gesteuert werden.

5 Sicherheit
Die Firewall bietet jetzt noch mehr Einstellungsmöglichkeiten, die Steuerung ist zudem wie alle anderen Sicherheitsfeatures übersichtlich im Wartungscenter zusammengefasst. Eine echte Erleichterung ist auch die überarbeitete Benutzerkontensteuerung, die Veränderungen am System verhindert, sofern sie nicht vom Administrator zugelassen werden. Das führte bei Vista bei jeder Kleinigkeit zu lästigem Nachfragen des Systems. Nun stehen vier Kontotypen zur Verfügung, wobei dem Systemadministrator der unbeschränkte Zugriff auf den PC ermöglicht wird.
6 Notebook-Funktionalität
Windows 7 nimmt mit seinem überarbeiteten Mobilitätscenter besondere Rücksicht auf Notebook-User. Über diese Schaltzentrale lassen sich von verschiedenen Energiesparmodi bis zum Anschluss externer Monitore alle Einstellungen bequem vornehmen. Für Laptops mit Touch-Screen bietet Seven seine Multitouch-Technologie, mit deren Hilfe Anwendungen und Elemente mit Fingerberührungen gesteuert werden.

7 Zubehör
Viele Programme wie Messenger oder Live werden nun nicht mehr standardmäßig mitinstalliert, sondern sind nur noch online beziehbar. Dafür gibt es eine Reihe neuer Dienste, die das Arbeiten am PC erleichtern, wie das Snipping-Tool für das Erstellen von Bildschirmausschnitten, einen leistungsstarken Rechner, Notizzettel für den Desktop oder die Bildschirmlupe.

Fazit: Windows 7 ist ein leistungsstarkes, hervorragend überarbeitetes und bequem zu bedienendes Betriebssystem, sofern man sich die Zeit nimmt, sich mit den neuen Funktionalitäten, vor allem was die Handhabung der Programmfenster betrifft, ein wenig auseinanderzusetzen. Wer bislang Windows Vista gewohnt war, dem fällt der Umstieg leicht, alle XP-User werden sich etwas schwerer tun, doch zahlt sich ein Upgrade auf jeden Fall aus.

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