Meinl-Gutachten verzögert sich: Prüfung der Datenmenge langwieriger als gedacht

Die Übergabe des Gutachtens von Sachverständigen Thomas Havranek für eine mögliche Anklageerhebung gegen das Management der Meinl-Bank verzögert sich. Das berichtet der "trend" in seiner aktuellen Ausgabe. Havranek, der einzige Sachverständige für Sicherheitsmanagement in Österreich, war beauftragt worden, festzustellen, ob für die Gesellschaften Meinl European Land (jetzt Atrium), Meinl International Power und Meinl Airports das Recht der Kanalinsel Jersey (dem juristischen Sitz der Gesellschaften) oder österreichisches Recht zur Anwendung kommen muss.

Davon wird letztendlich abhängen, ob es zu einem Prozess über die Verantwortung der Meinl-Bank an den Verlusten von tausenden Kleinanlegern kommen wird. Anfang Mai sollte Havranek das Gutachten liefern. Doch die Übergabe könnte sich bis zum Sommer oder sogar in den Herbst hinein verzögern. Zwar ist eine Rohfassung fertig. Aber noch müssen gewaltige Datenmengen, die bei Hausdurchsuchungen in der Meinl-Bank und in der Meinl-Villa sichergestellt worden sind, durchforstet werden, um in allen Punkten sattelfest zu sein und keine Angriffspunkte für die Meinl-Anwälte zu liefern.

Damit verzögert sich auch die Entscheidung gegen Julius Meinl V. Sachverständiger Havranek ist bei den Vernehmungen des Staatsanwalts dabei und wird von Betroffenen als harter Befrager beschrieben. Das Klima zwischen Havranek und Meinl ist empfindlich gestört, seit in der Meinl Bank ein Dossier mit persönlichen Daten über den Sachverständigen gefunden wurde

Lesen Sie mehr dazu im aktuellen "trend"

Avaaz sammelt nicht nur online Millionen von Unterschriften, sondern begleitet seine Kampagnen oft mit öffentlichen Aktionen. In vielen Fällen, gerade bei globalen Anliegen, ist das von Erfolg gekrönt.
 

trend

Avaaz – Politik und Konzerne im Visier

 

trend

Berufsunfähigkeitsversicherungen – Prämienübersicht und Vergleich

Die Reichsten aller Kontinente

trend

Die Reichsten aller Kontinente