Zusammen unter einem Dach

Zusammen unter einem Dach

Tipps für das gemeinschaftliche Wohnen.

• Wissen, was man will: Groß-WG mit fünf Mitbewohnern und mehr oder doch lieber eine intime Zweier-WG? Bevor man sich auf die Suche nach der passenden Bleibe macht, sollte man sich über seine Wünsche im Klaren sein. Reicht ein Durchgangszimmer, oder soll es ein großzügiger Rückzugsraum sein, der auch Platz für einen Übernachtungsgast bietet?

• Offene Karten: Wer beim WG-Casting nicht mit offenen Karten spielt, kann nur verlieren. Denn wer sich Mitbewohnern als Partytiger verkauft, um ans schöne Zimmer zu kommen, tatsächlich aber ein Couchpotato ist, wird in einer Wohngemeinschaft mit Feierkultur unglücklich werden. Verläuft das Kennenlerngespräch nur schleppend - weitersuchen, bevor man sich nur halbherzig miteinander arrangiert.

• Alltagsproblemchen: Von vornherein (schriftlich) fixieren, wie der WG-Alltag ablaufen soll: Wer putzt wann was? Wer kauft wann was ein? Wer ist wofür verantwortlich? Verbindlichkeiten erleichtern das Zusammenleben ungemein. Ist es finanziell drin, entspannt eine bezahlte Putzhilfe das Klima in der Wohngemeinschaft.

• Strenge Rechnung, gute Freunde: Wer zahlt was, ist eine Frage, die sich WG-Bewohnern immer wieder stellt. Klar, dass man für die Lieblingsschokolade selbst aufkommt. Für Grundnahrungsmittel, Putzmittel oder aber auch größere Anschaffungen wie einen neuen Küchentisch lohnt eine gemeinsame Kasse.

• Mitgefangen, mitgehangen: Die häufigste Variante, eine Wohnung als WG anzumieten, besteht darin, dass es einen Haupt- und mehrere Untermieter gibt. Der Haken für den Hauptmieter: Er steht für alles, was die Wohnung betrifft, gerade. Ist es um die Zahlungsmoral seiner Untermieter nicht zum Besten bestellt, wird er dafür zur Rechenschaft gezogen. Kündigt der Hauptmieter den Mietvertrag, bedeutet das für seine Mitbewohner, dass auch sie ausziehen müssen. "Stehen mehrere Personen gemeinsam im Mietvertrag, gilt das Prinzip ‚Einer für alle, alle für einen’, was einer Solidarhaftung entspricht“, gibt Barbara Walzl-Sirk, Juristin und Bundesobfrau des Mieterschutzverbandes, zu bedenken. Das bedeutet auch, dass, wenn ein WG-Mitglied seine Mietkosten nicht mehr bezahlen kann, alle für es in die Bresche springen müssen. Mieten mehrere Personen gemeinsam eine Wohnung, kann auch keiner vorzeitig aus dem Mietvertrag aussteigen. Eine Variante, die sich für all jene, die Wert auf Flexibilität legen - etwa um ein Auslandssemester einzulegen oder auch einmal für ihr Unternehmen in einer Niederlassung in einer anderen Stadt zu arbeiten -, nur bedingt eignet. Grundsätzlich gilt, dass man sich im Vorfeld seine Mitbewohner genau anschauen und deren Lebensentwürfe auf Kompatibilität abklopfen sollte - dann klappt’s auch mit dem Zusammenleben.

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