Portfolio: Die maßgeschneiderte Anlagestrategie für Sie

Portfolio: Die maßgeschneiderte Anlagestrategie für Sie

Für Spieler

Anti-Euro-Wette: Der Euro hat schon bessere Zeiten gesehen. Verflogen ist die Euphorie der ersten Jahre. Zwar erholte sich die Gemeinschaftswährung zuletzt leicht, doch der Trend geht - vor allem gegenüber den Währungen der aufstrebenden Schwellenländer - abwärts. Abzulesen ist das unter anderem an der Parität zur indonesischen Rupie. Die Schwäche des Euro hat freilich auch ihre erfreulichen Seiten: nämlich dann, wenn man gegen ihn wettet. Anleger können das ab sofort mit dem neuen "Emerging Market Local Currency Debt Portfolio“ (ISIN: LU0736561982), einem Fonds der weltweit tätigen Vermögensverwaltung Alliance Bernstein. Der Fonds investiert in asiatische Staats- und Unternehmensanleihen in Lokalwährungen.

Silberspekulation: Der Silberpreis zählt zu den besonders volatilen Notierungen - kräftige Schwankungen sind an der Tagesordnung. Riskant ist eine Spekulation auf Silber daher in jedem Fall. Eine schaumgebremste Wette bietet die Société Générale an: Deren "Reverse Convertible Protect“-Zertifikat (WKN: SG3JD8) verspricht bei einer Laufzeit von nur einem Jahr eine Rendite von beachtlichen acht Prozent. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Silberpreis am letzten Bewertungstag, dem 29. September 2013, nicht unter 80 Prozent des Ausgangswerts vom 28. September 2012 rutscht. Sollte die Silberunzennotierung unter dieser Barriere liegen, dann erfolgt die Auszahlung entsprechend dem jeweiligen Kurs. Anleger partizipieren in diesem Fall am Verlust des Edelmetalls, der allerdings dadurch etwas gemildert wird, dass der achtprozentige Kupon auch bei einer Tilgung unterhalb des Nennwerts ausgeschüttet wird.

Schweizer Flirt: Das Rohstoff-Handelsunternehmen Glencore und der Rohstoff-Förderkonzern Xstrata zählen zu den hochprofitablen Schweizer Unternehmen. Schon seit längerer Zeit hat Glencore-Großaktionär und Vorstandsvorsitzender Ivan Glasenberg ein Auge auf Xstrata geworfen. Eine geplante Fusion scheiterte am zu geringen Gebot, doch Glasenberg hat nachgebessert. Da ein neuerliches Fusionsangebot nach englischem Recht (beide notieren in London) erst in einem Jahr möglich wäre, will Glencore nun Xstrata übernehmen. Xstrata-Aktien würden dann - eben zu einem besseren Verhältnis - in Papiere des neu zu gründenden Glencore-Xstrata-Konzerns getauscht.

Für Strategen

Anleger, die aus (durchaus verständlicher) Vorsicht heuer den Börsen ferngeblieben sind, dürften sich ärgern: Die meisten Börsen - unter anderem Frankfurt und Wien - liegen bisher deutlich im Plus. Kann es so weitergehen? Vielleicht sollte man doch sein Glück an den Börsen wagen? Ein neues Garantiezertifikat der Raiffeisen Centrobank (RCB) versucht den Spagat zwischen akzeptabler Rendite und Sicherheit. "Das Papier eignet sich für sicherheitsorientierte Anleger, die zwar eine tendenziell positive Meinung zu Aktienmärkten haben, aber sich nicht ohne das Sicherheitspolster einer Kapitalgarantie investieren trauen“, beschreibt Philip Arnold von der RCB die Zielgruppe für das neue Zertifikat. Es bezieht sich auf je zwei Blue-Chip-Aktien aus Deutschland und Österreich und bietet bei voller Kapitalgarantie (abzüglich Ausgabeaufschlag) eine Maximalverzinsung von insgesamt 45 Prozent über die gesamte Laufzeit von fünf Jahren.

Vier gewinnt: Das "Österreich/Deutschland Bond Plus 4 Garantie-Zertifikat“ der RCB bietet bei fünfjähriger Laufzeit eine Jahresverzinsung von 7,1 Prozent vor Steuern. Diese wird fällig, wenn keine der vier Aktien - Daimler, ThyssenKrupp, Raiffeisen Bank International und Voestalpine - während der Laufzeit eine Barriere von 55 Prozent berührt. Tut das lediglich eine Aktie, gibt es immerhin insgesamt fünf Prozent (ISIN: AT0000A0WPS9).

Für Vorsichtige

Mehrwert: Unter 1,1 Prozent ist die Rendite österreichischer Anleihen (Sekundärmarktrendite aller österreichischen Emittenten) gesunken. Davon kommt dann noch ein Viertel an Steuern weg, übrig bleiben also mickrige 0,76 Prozent. Das deckt natürlich nicht einmal die Geldentwertung, die derzeit zwar auf nur noch knapp zwei Prozent zurückgegangen ist, damit aber fast dreimal so hoch liegt wie die Durchschnittsverzinsung der Anleihen. Gibt es Alternativen? Die Bawag PSK Invest sagt Ja.

Der neue Anleihenfonds "Zielrendite 2017“ (ISIN: AT0000A0VQ18) lockt mit einer angestrebten Jahresrendite von 3,25 Prozent. Garantiert ist diese freilich nicht, und auch, ob der gesamte Betrag (hinzu kommen noch 1,50 Prozent Ausgabeaufschlag) nach der Laufzeit von fünf Jahren und zwei Monaten wieder zurückgezahlt wird, garantiert die Fondsgesellschaft nicht. Sie verweist in diesem Zusammenhang auf zwei Risiken: das Zinsrisiko - sollten die Zinsen steigen, dann sinken die Kurse bestehender Anleihen - und das Emittentenrisiko. Die höhere Rendite kommt nämlich dadurch zustande, dass das Fondsmanagement in Anleihen niedrigerer Bonität mit einem Durchschnittsrating von BBB ("lower medium grade“) investiert. Totalausfälle sind da zwar nicht sehr wahrscheinlich, aber möglich. Da der Fonds aber rund 60 verschiedene Titel hält, führt selbst eine Firmenpleite nicht in die Katastrophe. Privatanleger können kaum je so breit gestreute Portfolios halten.

Sichere Sache: Bis 13 Prozent ihres Gewinns, höchstens aber 100.000 Euro, können Klein- und Mittelbetriebe sowie Freiberufler in Form eines investitionsbedingten Freibetrags in bestimmte Papiere investieren. Zum Beispiel eignet sich dafür die neue "1,90-Prozent-Fixzins-Obligation 2012-17 Serie 56“ der Bank Austria. 1,9 Prozent für die fünfjährige Laufzeit sind immerhin mehr als die Sekundärmarktrendite, hinzu kommt dann noch die einkommensabhängige Steuerersparnis. Einziges Risiko ist das Emittentenrisiko - es haftet die Bank Austria. Natürlich können auch "normale“ Anleger das Papier kaufen, doch dessen Verzinsung liegt unter vergleichbaren Online-Sparangeboten.

Irland-Malus: Den allerbesten Ruf hat Irland als Schuldner ja nicht, und das färbt offenbar auf die Banken ab: So lockt die UniCredit Irland derzeit mit einer zweieinhalb Jahre laufenden Stufenzins-Anleihe (ISIN: DE000A1G77B1), die mit beachtlichen 3,15/3,40 Prozent verzinst ist. Hinzu kommen allerdings noch 0,75 Prozent Ausgabeaufschlag. Garantiegeber ist das Mutterinstitut UniCredit in Italien - aber auch die Mutter residiert in einem Land mit Schuldenproblemen. Die erste Zinszahlung zum niedrigeren Satz erfolgt am 27. März 2014, danach gelten die 3,40 Prozent. Ein Kündigungsrecht durch die Emittentin besteht nicht.

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