Die Sparbuch-Killer

Welche Unternehmen sonst noch mit fetten Ausschüttungen und soliden Geschäftsmodellen locken. Die Europäer greifen aber nur zögernd zu.

Die Sparbuch-Killer

Agrana

KGV: 8,3
Dividendenrendite 3,9%

Defensive, nicht zyklische Werte sind an der Wiener Börse eine Seltenheit. Der Zucker- und Stärkeerzeuger Agrana ist einer von ihnen. Die Dividendenrendite liegt deutlich höher als jene des Mutterkonzerns Südzucker, der über eine ähnliche Produktpalette verfügt.

Apple

KGV: 14,3
Dividendenrendite: 0,4%

Nicht gerade ein Dividendenriese ist Apple - aber was ist der US-Elektronikkonzern eigentlich wirklich? Ein Smartphone-Anbieter mit Computerabteilung? Ein Computerkonzern? Eine Softwareschmiede? Apple ist jedenfalls ein Lifestyle-Produkt, das Komplettlösungen anbietet und dem es gelungen ist, auch in der Krise geradezu sensationelle Verkaufserfolge zu landen.

BHP Billiton

KGV: 9,5
Dividendenrendite: 3,8%

Rohstoffaktien zählten im vergangenen halben Jahrzehnt zu den weniger gefragten Werten. Doch langfristig bleiben die Themen Knappheit und Bevölkerungswachstum bestimmend. Ein Plus: die ordentliche Dividendenrendite und die günstige Bewertung.

Johnson & Johnson

KGV: 13,6
Dividendenrendite: 3,3%

Der US-Mischkonzern fehlt in kaum einem US-Pensionsportfolio. Eine breit gestreute Produktpalette und eine solide Verankerung im Healthcare-Bereich sorgen für ein stabiles Geschäft.

Procter & Gamble

KGV: 17,1
Dividendenrendite: 3,2%

Was bei den US-Blue-Chips auffällt: Die Bewertungen und vor allem die Dividendenrenditen liegen in einem sehr engen Bereich beisammen. Mehr als drei Prozent sollten es bei den Dividenden sein, und das schafft auch der Konsumgüterriese P&G spielend.

Unilever

KGV: 17,9
Dividendenrendite: 3,4%

Einer der weltgrößten Konsumgüterhersteller produziert und vermarktet Lebensmittel, Kosmetika und Haushaltsprodukte und bewegt sich dabei in einem weitgehend konjunkturunabhängigen Markt. Unilever ist auch in den Schwellenländern stark vertreten.

Pfizer

KGV: 10,8
Dividendenrendite: 3,7%

Wie einige andere Pharmakonzerne auch konnte die Nummer eins der Branche die dünner werdende Produktpipeline - unter anderem durch Zukäufe - wieder füllen. Der geplante Verkauf der Tiermedizinsparte soll Geld in die Kassen spülen, das in eine Intensivierung von Forschung und Entwicklung investiert werden soll.

McDonald’s

KGV: 16,3
Dividendenrendite: 3,2%

Ähnlich wie Coca-Cola verfügt auch McDonald’s über eine weltweite Marktpräsenz. Zwar drückte das enttäuschende Ergebnis des zweiten Quartals auf die Laune der Anleger - die Aktie sackte nach Bekanntgabe der Zahlen um 2,8 Prozent ab -, doch die Gewinne litten unter anderem unter dem schwachen Euro. Das Geschäftsmodell ist indes zukunftssicher.

Metro

KGV: 8,9
Dividendenrendite: 5,6%

Die sehr günstige Bewertung und die hohe Dividendenrendite spiegeln die Sorgen der Anleger über die Zukunft des deutschen Handelskonzerns wider. Vor allem die Elektroniksparte Saturn/Mediamarkt war aus dem Ruder gelaufen. Unter anderem hatte die Konkurrenz von Amazon zu Umsatzeinbrüchen geführt. Doch die Lösung der Probleme steht auf Schiene, ein flotterer Internetauftritt soll helfen, Terrain gutzumachen. Ohne Risiko ist das Engagement hier nicht - doch es winkt eine hohe Rendite.

Anheuser Busch

KGV: 17,6
Dividendenrendite: 2,4%

Nach dem heurigen Kursanstieg sind die Aktien der weltgrößten Braugruppe Anheuser Busch Inbev eigentlich schon zu teuer - Sie sollten daher auf eine günstigere Einstiegsmöglichkeit warten. Der Konzern verfügt über eine einzigartige Marktposition und ist stark in den Schwellenländern engagiert.

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