Florian Gschwandtner, Runtastic

Die anstehende Nachfolge im elterlichen 70-Hektar-Betrieb bei Strengberg (NÖ) hat der 29-Jährige definitiv vertagt: Zu gut läuft die von ihm mitgegründete Firma derzeit. Das Startup, das Smartphone- Apps für Läufer, Biker und Wanderer entwickelt, beschäftigt 30 Mitarbeiter am Sitz in der Leondinger Plus City, den ersten US-Mann gibt es seit Kurzem in San Francisco.

„Unsere Top-Priorität ist es, in den USA stärker zu werden“, sagt der Boss. Sportler können ihre Aktivitäten mithilfe der Runtastic-Apps – bis dato fast sieben Millionen Downloads weltweit – genau aufzeichnen und auf das Runtastic-Portal hochladen. Anders als viele andere Startups brauchen die vier Gründer, Absolventen der Fachhochschule Hagenberg, noch keine Fremdinvestoren. „Wir finanzieren alles aus dem Cash Flow“, sagt Gschwandtner, der seine Arbeitstage um sieben Uhr Früh beginnt. Die Erlöse stammen aus App-Verkauf, Werbung und Premium-Mitgliedschaften. Neuerdings gibt es auch Runtastic-Hardware: GPS-Uhren und Brustgurte für alle, die beim Sporteln kein Handy mittragen wollen.

Der Schritt ist Teil einer ungewöhnlichen Vision: Vom reinen Tech-Haus wollen sich die Jungunternehmer sukzessive in Richtung Fitnessportal mit Elementen einer klassischen Sports-Company entwickeln. „Warum nicht ein eigener Runtastic-Laufschuh oder eigene Stores?“, blickt Gschwandtner kokett in die Zukunft. „Nike hat schließlich auch einmal klein angefangen.“ Eines ist klar: Schweinemast und Ackerbau müssen noch einige Jahre warten.

Avaaz sammelt nicht nur online Millionen von Unterschriften, sondern begleitet seine Kampagnen oft mit öffentlichen Aktionen. In vielen Fällen, gerade bei globalen Anliegen, ist das von Erfolg gekrönt.
 

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